Videoschnittprogramm

Corel VideoStudio Pro X6 erschienen

Bei seiner neuen Version des Videoschnittprogramms VideoStudio Pro X6 setzt Corel auf die Steuerung von DSLR-Kameras aus der Software heraus und verspricht damit perfekte StopMotion-Effekte.

Corel VideoStudio Pro X6 Packshot

© Corel

Corel VideoStudio Pro X6 Packshot

Corel VideoStudio Pro X6 ahmt die Steuerelemente von digitalen Spiegelreflexkameras nach, so dass man die Kamera aus der Ferne bedienen kann und nicht versehentlich die Aufnahmeposition verstellt, was bei StopMotion-Aufnahmen elementar ist. Spannend ist in diesem Zusammenhang auch, dass die Software nun höhere Auflösungen bis hin zu Ultra-HD unterstützt.

Dazugelernt hat Corel VideoStudio Pro X6 ganz allgemein bei den Importformaten, denn jetzt klappt auch das Einlesen von 3D- und 50p-Videos, die der neuen AVCHD 2.0-Spezifikationen entsprechen. QuickTime-Filme lassen sich nun mit Alphakanälen einladen, so dass man im Schnittprogramm beispielsweise den Hintergrund ausstanzen kann. Die neue Version von Corel VideoStudio Pro hat eine verbesserte Bildschirmaufzeichnung, bei der man die Bildwiederholrate frei einstellen und die Klicks im Bild kenntlich machen kann.

Dazu gekommen ist eine Bewegungsverfolgung, bei der sich die generierten Pfade speichern und auf andere Objekte übertragen lassen. Man kann so an ein Objekt beispielsweise einen sich mitbewegenden Titel heften oder jemanden unkenntlich machen.

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Das Corel VideoStudio Pro X6 unterstützt 20 Overlay-Spuren und kann nun beim Austauschen von Spuren auch die Medien tauschen - eine Funktion, die vor allem bei mehrsprachigen Projekten interessant ist. Das Gleiche gilt für den Untertitel-Editor, der automatisch erkennt wo im Video gesprochen wird und eine passende Liste ausgibt, mit deren Hilfe die Übersetzung und Untertitelung einfacher wird. Bei Effekt "Variable Geschwindigkeit" kann man die Wiedergabegeschwindigkeit eines Projekts beeinflussen.

Beim Export von Filmen auf Basis von AVCHD Material erlaubt das Videoschnittprogramm ab sofort das normgerechte Schreiben einer AVCHD-Stuktur auf SD-Karte inklusive Navigationsmenüs und Kapitelpunkten.

Neben der Premium-Version liefert Corel das VideoStudio auch als Ultimate-X6-Version und packt dann Plug-ins dazu: Mit NewBlue Video Essentials bekommt man 20 Filter und Effekte, mit Prodad VitaScene V2 LE weitere 100 Effekte und Übergänge. Bessere und kreativere Titel verspricht das Boris.Graffiti-5.4-Plugin und Prodad Mercalli SE beruhigt verwackelte Videosequenzen. Zu guter letzt gibt es noch Prodad RotoPen, ein Werkzeug, das Bleistifteffekte auf Karten, Grafiken und Fotos anwenden kann.

Corel VideoStudio Pro X6 ist zu einem Preis von 70 Euro zu haben, wobei Besitzer der Vorversion X4 und X5 einen 20 Euro Rabatt bekommen. Die mit Plugins aufgemotzte Version VideoStudio Ultimate X6 liegt bei 90 Euro, das Upgrade ist ebenfalls um 20 Euro günstiger.

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