Software

Corel Pinnacle Studio 16 mit neuer Oberfläche

Die Oberfläche von Pinnacle Studio ist seit Jahren weitgehend unverändert. Jetzt bekommt das Videoschnittprogramm einen komplett neuen Programmunterbau und eine Überarbeitung der Oberfläche.

Corel Pinnacle Studio 16 Ultimate

© Corel

Corel Pinnacle Studio 16 Ultimate

Erst vor kurzem wurde die Schnittsoftware Pinnacle Sudio sowie das Avid Studio von Corel gekauft. Nun wird aus den zwei Schnittprogrammen eines gemacht: Das Pinnacle Studio liefert den Namen - das Avid Studio die Programmbasis und die Oberfläche. Neu ist der Storyboardmodus, mit dem Corel den "Altanwendern" entgegenkommt. Schmerzlich für einige Anwender dürfte allerdings sein, dass die neue Version keine direkte DV- und HDV-Aufnahme vom Band mehr zulässt. Die Software ist also ganz auf die Speicherkarten- und Harddisk-Camcorder ausgelegt. Dafür hat sie dann auch eine gegenüber dem früheren Pinnacle Studio deutlich verbesserte Medienverwaltung.

Das Pinnacle Studio 16 arbeitet nun mit der Grafikare zusammen - genauer gesagt mit Nvidia 3D-Vision. Es lässt sich nun also stereoskopisches Videomaterial bearbeiten, wobei Corel auch das Overlay mit einer 3D-Ansicht bestücken kann. Dabei darf der Cutter verschiedene 3D-Vorschau-Modi, von Anaglyph, über side-by-side bis hin zu Oben/Unten auswählen. Die Unterstützung aktueller Quadro- und Geforce-Grafikkarten soll für einen flüssigen Schnitt und schnellen Export des eigenen Filmes sorgen. Satte 25 Gigabyte und nach der Registrierung weitere 25 Gigabyte kostenfreien Speicherplatz bietet Corel beim Cloud-Service "Box" an. Dieser Onlinespeicherplatz ist auf große Videodateien optimiert und soll insbesondere den Datenaustausch zwischen der iPad Variante des Pinnacle Studio und der Schnittsoftware auf dem Rechner erleichtern. Neu ist zudem ein Export, der in eine AVCHD-Stuktur der SD-Karte beziehungsweise auf die Festplatte des Camcorders klappen soll. Das neue Pinnacle Studio 16 gibt es weiterhin in drei Versionen: Das "normale" Pinnacle Studio 16 richtet sich vornehmlich an Hobby-Cutter und bietet eine 6-Spur-Timeline sowie mehr als 1500 2D- und 3D-Effekte. Das kleinste Studio kostet 60 Euro. Das Pinnacle Studio Plus liefert für 90 Euro 24 Spuren und mehr als 1800 Effekte. Noch einmal 30 Euro mehr kostet dann die Ultimate-Fassung. Sie erlaubt die Bearbeitung mit beliebig vielen Video/Audio Spuren und hat über 2000 Effekte sowie sieben Premium Red Giant-Plug-Ins, die im Filmmaker's Toolkit und im Motion Graphics Toolkit zur Verfügung stehen, spendiert bekommen. Ein Green-Screen-Hintergrundtuch fürs Chroma Keying liegt ebenfalls in der Packung. Ferner lassen die Plus- und Ultimate-Fassung ein erweitertes Editing für HD- und 3D-Material zu und verfügen über einen teilbaren Quell- und Timeline-Monitor. Blu-ray-Disc-Authoring klappt ebenfalls erst ab Pinnacle Studio 16 Plus.

Corel Pinnacle Studio 16

© Corel

Corel Pinnacle Studio 16

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