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CES-Trends
CES 2012: Linux im Aufwind
Linux war in vergangenen Jahren auf der Consumer Electronics Show hauptsächlich durch Android vertreten. Das ist in 2012 anders. An verschiedenen Ecken wird Linux eingesetzt und man spricht darüber.
Linux auf einer Consumer Show? Das zeigt eindeutig, das Linux gesellschaftsfähig wird. Das Linux an vielen Stellen eingesetzt wird, ist eine Sache, dass man in 2012 darüber redet, eine andere.
Das Koch-Tablet ist spritzwassergeschützt und leicht zu reinigen
Das ThinkPad X1 Hybrid hat einen "Linux Instant Media Mode"
Der OLPC kann mitlerweile für unter 100 Dollar verkauft werden
Prominentester Vertreter und Nummer 1 beim Bekanntmachen von Linux für den Alltagsgebrauch ist Canonical, die Firma von Mark Shuttleworth, dem wir Ubuntu verdanken. Erstmals ist Canonical mit einem großen Ausstellungsstand auf der CES vertreten. Letzte Woche versprach das Canonical Blog, man werde ein erstklassiges Gadget am Stand vorzustellen.
Mittlerweile ging es durch die Presse: Ubuntu TV, eine Version des Ubuntu Betriebssystems für Smart-TVs. Canonical zeigt an seinem Stand einen Prototypen eines solchen Geräts. TV-Hersteller können die Software übernehmen und an ihre Wünsche anpassen. Ein Video zeigt Ubuntu TV in Aktion.
Die französische Firma Unowhy, die eigentlich Apps für Smartphones designed, stellt ein Tablet für die Freunde der Küchenfreuden vor.
Der Kochhelfer assistiert auch bei der Menüplanung und kann Einkaufslisten erstellen. Neben diesen spezifischen Aufgaben beherrscht das Qooq natürlich auch das Surfen im Web, E-Mail, MP3 und Wettervorhersagen. Das 399 US-Dollar teure Gerät, das sich in Frankreich bereits gut verkauft, basiert auf einem angepassten Linux, wie der Hersteller betont.
Über das Lenovo ThinkPad X1 Hybrid, ein Ultrabook, mit Thunderbolt und Intels Ivy Bridge CPU hatten wir bereits berichtet.
Last, but not least muss noch OLPC erwähnt werden, das Non-Profit Unternehmen, das Nicholas Negroponte gründete, um einen Laptop für 100 US-Dollar herzustellen. Dieser Laptop soll Kindern in ärmeren Regionen der Welt bessere Bildungschancen bieten.
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