Musik-Restaurations-Programm

Celemony Capstan entfernt Gleichlaufschwankungen

Celemony Software stellt auf der AES in London das Musik-Restaurations-Programm Capstan vor. Capstan entfernt Gleichlaufschwankungen aus beliebigem Musikmaterial und wendet sich damit an professionelle Restaurations- und Masteringstudios.

Celemony Capstan

© Celemony

Celemony Capstan

Mit Capstan von Celemony entfernt erstmals ein Programm Gleichlaufschwankungen aus Musikaufnahmen, egal ob von Band oder Kassette, Wachs, Schellack oder Vinyl. Capstan soll die Gleichlaufschwankungen aus dem Musikmaterial selbst erkennen, das Medium spielt dabei keine Rolle. Damit soll Capstan Lösungen wie dem Auslesen der Vormagnetisierung (Bias) klar überlegen sein, denn Capstan funktioniert auch, wenn ein Band schon mehrfach umkopiert oder nur mit niedriger Auflösung digitalisiert wurde. 

Der Capstan-Algorithmus soll dank musikalischer Intelligenz sowohl feinste Gleichlaufschwankungen als auch kontinuierliche Geschwindigkeitsänderungen innerhalb des Musikmaterials erkennen und ermöglicht eine detaillierte Bearbeitung bis hin zum manuellen Einzeichnen. Er basiert auf der patentierten DNA-Direct-Note-Access-Erkennung, bekannt von dem Programm Melodyne.

Während das exakte Erkennen der Schwankungen die eigentliche technische Revolution darstellt, ist das tatsächliche Reparieren der Aufnahme leicht: Das Musikmaterial wird einfach mit entgegengesetzter Geschwindigkeitskurve ausgelesen - schlichter Varispeed, garantiert ohne Artefakte.

Capstan arbeitet hardwareunabhängig, läuft stand-alone unter handelsüblichen 64-Bit-Betriebssystemen (Windows oder Mac OS) und verarbeitet alle gängigen Zweispurformate. Capstan wird ab Mitte Juni 2011 lieferbar sein, gleichzeitig steht ab dann auch eine Demoversion auf der Celemony-Webseite bereit.

Momentan finden Sie dort ein Video, das die Funktionsweise der Software nochmals anhand beeindruckender Hörbeispiele erläutert.

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