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Storage CeBit: OCZ zeigt die Vertex 4 SSD

OCZ zeigte gestern, wie versprochen, auf der diesjährigen CeBit seine neueste Consumer-SSD Vertex 4. Der Unterschied zu bisherigen Vertex-Modellen ist bereits auf dem Etikett zu sehen: Der Controller stammt von Indilinx.
CeBit: OCZ zeigt die Vertex 4 SSD © OCZ
CeBit: OCZ zeigt die Vertex 4 SSD

Der Nachfolger der erfolgreichen Vertex 3 Serie wurde gestern erstmals offiziell auf der CeBit gezeigt. Auf der CES im Januar wurde die SSD bereits Journalisten vorgestellt, allerdings damals noch ohne Namen.

Die Vertex 4 benutzt synchrones MLC-Nand, womit Transferraten von bis zu 550 MByte/s beim Lesen und bis zu 500 MByte beim Schreiben erreicht werden. Beeindruckende 90,000 IOPS (4K Random Write) runden das Bild ab. Anschluss findet die Vertex 4 an der SATA-3 Schnittstelle mit 6 GByte/s.

Liefern soll diese Werte nicht, wie traditionell, ein SandForce Controller, sondern der hauseigene Indilinx Everest 2. Erste Verwendung fand der Indilinx  Everest Controller bei OCZ letztes Jahr für die Octane SSD. Bereits bei der ersten Ausgabe der Vertex in 2010 war Indilinx, damals noch als eigenständige Firma, in Form des Barefoot-Controllers mit an Bord.

Letztes Jahr kaufte OCZ dann die südkoreanische Controller-Schmiede Indilinx, nachdem man vorher bekannt gegeben hatte, sich aus dem bis dahin erfolgreichen Geschäft mit DRAM zurückzuziehen.

OCZ hat die Vertex 4 noch nicht offiziell angekündigt, sie soll jedoch in einigen Wochen in Kapazitäten bis zu 2 TByte auf den Markt kommen.

 
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