Malware auf Server

CCleaner-Malware: Avast gibt weitere Details bekannt

Hacker infizierten die Server - auf denen CCleaner gespeichert ist - mit einer Malware. Jetzt bezieht Avast Stellung und spricht über die Bedrohung.

CCleaner Malware erkennen entfernen

© Pixelot - fotolia.com / Hersteller / Screenshot & Montage: PC Magazin

Das beliebte Gratis-Tool CCleaner wurde zeitweise mit Malware zum Download angeboten.

Seit wenigen Tagen sorgt eine Malware, die sich mit dem Download von CCleaner auf Computer-Systemen einnistete, für Ärger. Hacker installierten auf den Avast-Servern, von denen Kunden den CCleaner herunterladen, eine Malware. Beim Download von CCleaner importierten die Nutzer dann unwissentlich das Schadprogramm.

Weil zu der Malware-Infektion viele Gerüchte kursieren, stellt Avast die Geschehnisse in einem Blog-Eintrag nochmals klar dar. Von der Malware betroffen waren die 32-Bit-Versionen CCleaner 5.33.6162 und CCleaner Cloud 1.07.3191. Es gelang Avast, die Server herunterzufahren, noch bevor Hacker Schaden auf den Rechnern der Kunden verursachen konnten. 

Insgesamt verwendeten 2,27 Millionen Nutzer die infizierte Version des CCleaner. Durch automatische Updates, die Piriform durchführte, konnten die meisten Benutzer auf die sichere Version 5.34 CCleaner geupdatet werden. Allerdings verwenden laut Avast immer noch 730.000 Benutzer die veraltete Version des kostenlosen CCleaner, der mit der Malware infiziert ist.

Lesetipp: Anleitung, Tools und Tipps, um Virus oder Trojaner zu entfernen

Aktuell geht von Version 5.33 zwar keine Gefahr mehr aus, doch sollten und müssten Nutzer die kostenlose Version des CCleaner selbst aktualisieren, da sie keine Auto-Update-Funktion enthält. Der Virus war vermutlich seit dem 15. August aktiv und wurde am 12. September von der Sicherheitsfirma Morphisec entdeckt. Avast reagierte und konnte die Malware bereits am 15. September unschädlich machen. Weitere Infos erhalten Sie in unserem Artikel "CCleaner: Was Sie jetzt wissen müssen".

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