Bundestag

Alle Emailadressen von web.de und gmx.de durch Spamdienst gesperrt

Die Abgeordneten des Deutschen Bundestags können keine Email-Adressen von web.de oder gmx.de mehr nutzen. Diese wurden vom Spam-Dienst des Bundestages gesperrt.

web.de und gmx.de gesperrt: Der Spam-Dienst des Bundestags sperrt Adressen der genannten Anbieter.

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web.de und gmx.de gesperrt: Der Spam-Dienst des Bundestags sperrt Adressen der genannten Anbieter.

Wie der Abgeordnete Niema Movassat (Die Linke) mitteilt, kann der gesamte Bundestag nicht mehr auf Email-Adressen von web.de und gmx.de zugreifen. Diese werden seit Montag vom Spam-Dienst des Deutschen Bundestages gesperrt, wie Movassat auf Facebook mitteilte. Das hätte ein beträchtliches "Montags-Chaos" hervorgerufen, so Movassat.

Die gesperrten Mail-Anbieter gehören zur United Internet AG, die sich auf ihrer Homepage mit "32 Millionen werbefinanzierten Free-Accounts als der führende europäische Internet-Spezialist" darstellt. Für die tägliche Arbeit der Abgeordneten, die Kommunikation untereinander und mit den wichtigsten Behörden stehen zwar die bundeseigenen Netze IVBB und IVBV/BVN in einer "gemeinsamen Infrastruktur" bereit, aber ein beträchtlicher Teil der Kommunikation der Abgeordneten läuft außerhalb dieser Struktur.

Die Deutsche Telekom und die GMX sowie Web.de wollen seit August die E-Mails zwischen ihren Rechenzentren verschlüsselt übertragen, was allerdings den CCC zu einem sarkastischen Kommentar vom "Sommermärchen von der sicheren Email" veranlasste. Bei einer Umfrage gaben 54 Prozent aller Abgeordneten an, dass sie externe E-Mail-Konten auch für dienstliche Mail verwenden. Die meisten, 71 Prozent, verschlüsseln bei der täglichen Arbeit ihre Mails nicht.  An der Umfrage beteiligten sich sich 126 Politiker aller Fraktionen.

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