BKA warnt vor Erpressungswelle

"Ransomware" erpresst User mit kinderpornografischen Bildern

Eine neue Schadsoftware sperrt den PC und bittet User zur Kasse. Der Trojaner gibt sich mit den Logos des BSI und der GVU mit einem quasi-amtlichen Aussehen und versucht, seine Forderungen mit kinderpornografischem Material zu untermauern.

© Bundesamt für Sicherheit der Informationstechnik

"Ransomware" erpresst User: Eine neue Malware sperrt den PC und bittet den Nutzer zur Kasse.

BKA und BSI warnen vor einer neuen Erpressungs-Schadsoftware. Die sogenannte Ransomware sperrt infizierte Computer und zeigt in einem Popup-Fenster die Logos des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Gesellschaft für Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU). Dem Nutzer wird unterstellt, dass der Rechner für Straftaten wie etwa die Verbreitung kinderpornografischen Materials, terroristische Aktionen, Urheberrechtsverletzungen oder anderes benutzt wurde.

Zahlungen zur Freischaltung des PCs werden von der Ransomware über uKash oder Paysafecard eingefordert. Das BSI, BKA und die GVU erklären, dass sie selbstverständlich nicht Urheber einer solchen Meldung sind. Es wird dringend empfohlen, sich durch die Drohungen mit den "pornografischen Inhalten mit Minderjährigen" nicht einschüchtern zu lassen. Auf keinen Fall sind Zahlungen zu leisten. 

Bei Problemen mit Schadsoftware gibt es beim Anti-Bot-Beratungszentrum Hinweise zur Bereinigung des Systems. Dort ist auch eine Anti-Bot-CD zum Download erhältlich.

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