Kryptowährungen

Bitcoin: Werbeverbot auf Twitter drückt Kurs unter 8.000 US-Dollar

Nach Facebook und Google verkündet auch Twitter ein Werbeverbot für ICOs und/oder Kryptowährungen. Diese Nachrichten drücken den Bitcoin-Kurs nach unten.

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Stimmen aus der Wirtschaft behaupten oft, Bitcoin sei eine Blase. Wird sie platzen?

Das Soziale Netzwerk Twitter wird nach Facebook und Google ebenfalls ein Werbeverbot für Kryptowährungen einführen. Diese Bekanntmachung wirkt sich auf den Bitcoin-Kurs aus und drückt die Kryptowährung knapp unter die 8.000 US-Dollar-Marke. Aktuell schwankt der Bitcoin bei 7.950 US-Dollar (11:30 Uhr). 

Der Bitcoin pendelte am Sonntag, dem 25. März noch zwischen 8.700 und 8.400 US-Dollar, sinkt jedoch am Montag zu seinem vorläufigen Tiefpunkt von 7.800 US-Dollar ab. Gegenüber CNBC gab ein Sprecher an, dass sich Twitter dazu verpflichtet, "die Sicherheit der Twitter-Community zu gewährleisten. Als nächsten Schritt führt das Unternehmen neuen Werbe-Richtlinie ein. Unter diesen "wird die Werbung für Coin Offerings (ICO) und Token-Verkäufe weltweit verboten."

Sky News berichtet von einer Änderung der Werberichtlinien innerhalb der nächsten zwei Wochen. Wann das Werbe-Verbot in Kraft tritt, ist allerdings noch nicht bekannt. Nachdem Investoren von Twitters Vorhaben Wind bekommen hatten, verkauften wohl einige Ihre Bitcoin-Einheiten, was zu einem Überangebot am Markt führt. Da die Anzahl der Käufer gleich bleibt oder (aufgrund der Neuigkeit) abnimmt, sinkt der Bitcoin-Preis weiter ab. Das führt zum Kurseinbruch.

Facebook & Google: Werbung schon vorher gestoppt

Als Reaktion auf zunehmend dubiose Angebote rund um Kryptowährungen sprach vorher schon Facebook ein Werbeverbot für digitale Währungen aus. Seit Januar 2018 finden Facebook-Nutzer deshalb keine entsprechenden Anzeigen mehr. Mit etwas mehr Vorlaufzeit plant Google dasselbe Verbot. So nimmt Google ab Juni 2018 keine Werbung mehr zu Bitcoin, ICOs und andere Kryptowährungs-Geschäften an.

Lesetipp: Bitcoin- und Monero-Mining im Browser - Was steckt dahinter?

Kryptowährungen sind bisher weitestgehend unreguliert und jeder Investor, Anleger oder Spekulant ist für sich selbst verantwortlich. Das gibt Raum für Gewinne, neue Technologien und Berufsbilder. Allerdings sind auch Kriminelle und Geld-Verluste Teil des großen Ganzen. Vermutlich wollen Facebook, Google und Twitter nicht mit kriminellen Absichten und Verlust-Geschäften in Verbindung gebracht oder dafür verantwortlich gemacht werden.

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