Kryptowährung

Bitcoin-Kurs: Stabile Erholung trotz neuer Kritik von der Wall Street

Der Bitcoin-Kurs erholt sich nach einem Tiefstand von 2.600 Euro vor zwei Wochen – trotz neuer Kritik von der Wall Street und anhaltendem Börsenverbot in China.

Bitcoins: Was steckt hinter der virtuellen Währung? Ein Video klärt auf.

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Der Bitcoin kämpft sich weiter nach oben - trotz anhaltender Kritik.

Der Bitcoin-Kurs legt nach einer Talfahrt ein beständiges und stabiles Wachstum hin. Konkret fiel der Kurs der Kryptoleitwährung innerhalb von zwei Wochen am 14. September auf 2.600 Euro, nach einem historischen Rekordstand von fast 4.100 Euro am 1. September 2017. Grund war eine große Verunsicherung darüber, wie China mit dem Bitcoin in Zukunft umgehen wird. Zudem befeuerte JP-Morgan-Chef Jamie Dimon die Situation damit, dass er den Bitcoin als Betrug bezeichnete und Mitarbeiter entlassen würde, die mit der virtuellen Währung handeln.

Der Bitcoin-Kurs steht mittlerweile bei über 3.500 Euro und hat seit Mitte September ein relativ stabiles Wachstum hingelegt. Die chinesische Regierung hatte zwischenzeitlich erklärt, dass der Handel mit Bitcoin auf außerbörslichen Plattformen verboten wird. Zudem werden Finanzierungsmodelle mit alternativen Kryptowährungen reguliert. Parallel gab es Unsicherheit​ darüber, ob Dimon sein Statement nur abgab, um günstig in den Bitcoin-Markt investieren zu können.

Die Klarheit um den Bitcoin in China – die eine Abwanderung der Handelsaktivitäten in andere Länder wie Japan und Südkorea mit sich zog – und drohender Ärger für Dimon – der sich Marktmanipulationsvorwürfen gegenübersieht, hat positive Folgen für den Bitcoin. Denn der Kurs erholt sich nicht nur, sondern trotzt auch erneuter Kritik aus hohen Rängen. Zwar teilt James Gorman, Chef von Morgan Stanley, eine andere Ansicht als Dimon – was dem Bitcoin-Kurs hilft. Jedoch sieht Jordan Belfort – der Wolf of Wall Street – den Bitcoin ebenso als Betrug an.

Belfort glaube zwar an das Konzept der Kryptowährungen und die Blockchain-Technologie. Allerdings sieht er keine große Zukunft für den Bitcoin selbst. Er mache sich Sorgen um Hacker, die Investoren um ihr Geld bringen könnten. Er selbst kenne betroffene Opfer. Vielmehr glaubt Belfort an eine eigene Kryptowährung seitens der Zentralbanken, die sich eher halten würde. Wie auch immer: Die Investoren zeigen sich aktuell von Belforts Aussagen unbeeindruckt. Vielleicht, weil Hacker-Angriffe eher auf unsichere unabhängige Online-Plattformen als auf Unzulänglichkeiten am Design von Bitcoin und der Blockchain zurückzuführen sind. Mal schauen, wie es nach der jüngsten Talfahrt und der aktuellen Erholung für den Bitcoin-Kurs weiter geht.

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