Kryptowährung

Bitcoin-Kurs kämpft mit 10.000-US-Dollar-Marke - Installer für Bitcoin-Gold-Wallet kompromittiert

Der Bitcoin-Kurs stieg zum ersten Mal über 10.000 US-Dollar. Zudem hinterlegten Kriminelle einen schädlichen Installer für die Bitcoin-Gold-Wallet.

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© Hersteller/archiv


Der Bitcoin stieg am Dienstag erstmals über 10.000 US-Dollar. Kurzzeitig waren sogar fast 12.000 US-Dollar im Visier. Seitdem pendelt die Kryptowährung um etwas niedrigeren Zahlen von 9.500 US-Dollar. Vermutlich steigt die Währung so rasant an, da durch die vergangenen Wochen das Interesse wuchs und Nutzer Geld in Bitcoin tauschen. Der Angebotspreis wuchs einfach mit der Nachfrage. Ob der Bitcoin nach dem Ansturm fällt oder weiterhin wächst, lässt sich jetzt wie gehabt nicht mit Sicherheit sagen.

Doch die meisten Anleger wie zum Beispiel John McAfee glauben an den Bitcoin. Er erwartet, dass der Wert der Kryptowährung stetig steigt. Gegenüber dem Wirtschaftsmagazin Bloomberg sprach der US-Ökonom und Nobelpreisträger Joseph Stiglitz jedoch aus, was er vom Bitcoin hält. Seiner Meinung nach ist der Bitcoin eine Blase, die platzen wird.

Wer auf Bitcoin spekulieren will ohne die Währung tatsächlich zu kaufen, kann künftig Future-Verträge für Bitcoins abschließen. Allerdings muss die US-Börsenaufsicht das Geschäftsmodell vorher prüfen und den Börsen ihre Genehmigung geben. Nachdem CME und CBOE dieses Geschäftsmodell publik gemacht hatten, verkündete die NASDAQ ebenfalls, Future-Verträge für Bitcoin einzuführen. Dies unter anderem führte beim Bitcoin zuletzt für den Höhenflug.

Gefahr bei Alternative: Bitcoin-Gold-Wallet kompromittiert

In der vergangenen Woche sorgte eine andere Kryptowährung im Gegensatz zum Bitcoin für negative Schlagzeilen in der Krypto-Community. Unbekannte tauschten eine falsche Installationsdatei des Bitcoin-Gold-Wallets für Windows gegen das Original auf den Github-Servern aus. Wer die Software zwischen dem 21. und 25. November im Github-Repository heruntergeladen hat, soll die Datei vom Rechner entfernen, warnen die Betreiber. Bisher ist noch unbekannt, was das Ziel der unerwünschten Software ist. Vermutlich wollen die Hacker Nutzerdaten abgreifen. Inzwischen ist die richtige Installationsdatei auf der Seite wieder online und Nutzer können sie dort downloaden.

Lesetipp: Mining Tutorial für Ethereum

Bitcoin & Co.: Kritik von Banken keine Überraschung

Der Vorteil des Bitcoin ist unter anderem der weltweite, unmittelbare Zugriff auf das Konto, sofern eine Internetverbindung möglich ist. Ein größeres Plus ist offensichtlich: Banken haben bei Kryptowährungen wie dem Bitcoin keinen Einfluss mehr auf Privatvermögen. Damit hätten Anleger eine Alternative und müssten ihr Vermögen nicht mehr Geldinstituten anvertrauen. Daher sind Kritiken von Einzelpersonen aus dem Bankwesen keine Überraschung. Schnurrstracks in Bitcoin investieren sollten Sie jetzt jedoch auch nicht - zumindest nicht nach reiflicher Überlegung.

John McAfee

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