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Soziale Netzwerke Betrüger locken mit Facebook Credits

Facebook hat sich in den letzten Monaten zum Tummelplatz für Online-Betrüger und Kleinkriminelle entwickelt. Sie versuchen mit allerlei Tricks den Facebook-Nutzern das Geld aus der Tasche zu ziehen oder sich Provisionen für dubiose Umfragen zu sichern.

Lockangebote für Gratis-Credits © Frank Ziemann

Die neueste Masche sind Lockangebote für vorgeblich kostenlose Facebook Credits, wie Graham Cluley vom Antivirushersteller Sophos in seinem Blog berichtet. Facebook Credits sind die interne Währung für Online-Spiele oder Apps. Sie müssen per Kreditkarte oder via Paypal erworben werden.

Mit Nachrichten wie "Want free facebook credits?" oder "Free Faceebook credits", oft mit dem Schreibfehler "Faceebook" statt "Facebook" garniert, versuchen sie potenzielle Opfer auf externe Seiten zu locken. Zunächst sollen Aspiranten auf vermeintliche Gratis-Credits Werbung für die Betrüger machen, indem sie auf bestimmte Farbflächen klicken. Damit werden die Werbebotschaften im Profil des Benutzers veröffentlicht.

Dann geht es weiter zu einer Seite außerhalb des Facebook-Netzwerks, wo es immer noch keine Gratis-Credits gibt. Vielmehr sollen die Opfer erstmal an dubiosen Bonussystemen oder Umfragen teilnehmen. Die Täter erhalten Provisionen für geworbene Teilnehmer. Diese wiederum sollen in den Umfragen persönliche Daten preisgeben, etwa die Handy-Nummer. Online-Kriminelle buchen dann über die Mobilfunkrechnung erhebliche Beträge für Premiumdienste ab, die die Opfer gar nicht bestellt haben.

Facebook Credits bekommen die Hereingefallenen jedoch trotzdem nicht. Sie sollten jedenfalls nicht vergessen die Werbebotschaften der Betrüger wieder aus dem eigenen Profil zu entfernen. Ein wenig mehr Skepsis gegenüber Offerten, die zu schön sind um wahr zu sein, kann auch nicht schaden.

 
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