File-Sharing-Prozess

Bekommt Kim Dotcom sein Vermögen wieder?

Kim Schmitz, der sich nach seiner Einwanderung nach Neuseeland Kim Dotcom nannte und als mutmaßlicher Gründer des inzwischen gesperrten Sharehosters "Megaupload" wegen laxen Umgangs mit dem Urheberrecht der Strafverfolgung unterlag, hofft jetzt auf die Rückgabe seines neuseeländischen Vermögens.

MegaUpload-Gründer Kim Dotcom (ehemals Kim Schmitz)

© Andreas Bohnenstengel, Creative Commons

MegaUpload-Gründer Kim Dotcom (ehemals Kim Schmitz)

Im Zuge der Strafverfolgung des offensichtlich nicht nur am Computer, sondern auch wirtschaftlich allzu erfolgreichen Hackers Kim Dotcom wurde dessen beträchtliches neuseeländisches Vermögen eingezogen. Doch jetzt kann Dotcom, den die einen als eine Art Content-Robin-Hood, andere aber als gemeinen Verbrecher sehen, auf die Rückgabe seiner Güter, oder wenigstens eines Teiles davon, hoffen. Nach Berichten des New Zealand Herald ist der Justiz ein peinlicher Verfahrensfehler unterlaufen, der die Rechtmäßigkeit der Beschlagnahmung in Frage stellt. Die USA verlangen weiterhin die Auslieferung des Deutschen, der nach Meinung der Ankläger mit seiner Downloadplattform einen Schaden von einer halben Milliarde US-Dollar verursacht haben soll.

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