Banking-Trojaner Shylock-Malware verbreitet sich via Skype
© CSIS
Ein Trojanisches Pferd namens Shylock nutzt in seiner neuesten Version den Umstand aus, dass Microsoft sein Chat-Programm Windows Messenger (vormals MSN Messenger) einmotten und ab März auch den zugehörigen Internet-Dienst einstellen will. Vordergründig macht Shylock, was auch Microsoft tut: es fordert zum Wechsel zu Skype auf.
Shylock ist ein Schädling, dessen Hauptaufgabe es ist, Anmeldedaten für das Online-Banking zu stehlen. Shylock ist bereits seit längerer Zeit bekannt und wurde durch seine Entwickler schon mehrfach aktualisiert. Die neueste Version bringt ein Plugin namens "msg.gsm" mit, das die Chat-Funktion in Skype missbraucht, um den Schädling weiter zu verbreiten.
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Autor/en:
Frank Ziemann
Quelle:
PC Magazin