Neues Asus-Board für extremes Übertakten

Asus: Highend-Mainboard "Rampage III Extreme" für den Sockel 1366

Der taiwanesische Hardware-Hersteller Asus hat am Dienstag das neues Highend-Mainboard "Rampage III Extreme" vorgestellt. Es gehört zur "Republic of Gamers"-Serie (R.O.G.) und richtet sich damit vor allem an Hardware-Freaks und Übertakter.

Asus Rampage III Extreme

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Der taiwanesische Hardware-Hersteller Asus hat am Dienstag das neues Highend-Mainboard "Rampage III Extreme" vorgestellt. Es gehört zur "Republic of Gamers"-Serie (R.O.G.) und richtet sich damit vor allem an Hardware-Freaks und Übertakter.

Die Sockel-1366-Platine basiert auf Intels X58-Chipsatz und untertützt alle aktuellen Core-i7-Prozessoren bis hin zum neuen Sechskerner "i7-980X Extreme Edition". Gleich vier PCI-16X-Steckplätze ermöglichen den Betrieb von bis zur vier Grafikkarten inklusive Nvidias 3-Way SLI und ATis Crossfire-Techniken. Der Fokus des Boards liegt auf dem extremen Übertakten, wozu es neben einem prall bestückten BIOS eine Reihe relativ innovativer Funktionen bereitstellt. So lässt es sich über USB per Net-/Notebook übertakten und überwachen. "RC Bluetooth" geht noch einen Schritt weiter und erlaubt das Gleiche per Bluetooth-fähigem Smartphone (Symbian, Android oder Windows Mobile 6.1). Ebenfalls originell ist die Möglichkeit, das BIOS per USB-Stick zu flashen - und zwar ohne dass eine Grafikkarte oder ein Prozessor im System installiert ist.

Um einen stabilen Betrieb zu gewährleisten, hat Asus das "Rampage III Extreme" hochwertig bestückt. Die Spannungsversorgung erfolgt kombiniert digital und analog, dazu kommen teure FET+-Transistoren. Die eingesetzten Ferritkernspulen vertragen satte 40 Ampere. Um die Platine zudem extern ausreichend versorgen zu können, stehen je zwei ATX12V- und 4-Pin-Molex-Anschlüsse zur Verfügung.

An welche extreme Klientel sich das "Rampage III Extreme" richtet, beweisen weitere Features: "Q Reset" ermöglicht ein CMOS-Reset ohne dass der Rechner ausgeschaltet werden muss. Das hilft bei extremen Kühlmassnahmen, da hier der Rechner nach einem sprichwörtlichen Kaltstart oft nicht mehr zum Leben zu erwecken ist. Die X16-Steckplätze lassen sich zudem einzeln abschalten, um etwa einzelne Grafikkarten ohne Ausbau zu testen.

Das "Asus Rampage III Extreme" ist ab Mitte April zum Preis von rund 340 Euro erhältlich.

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