Ask-Toolbar entfernen

Microsoft stuft nervige Browser-Leiste als "gefährliche Malware" ein

Microsoft stuft ältere Versionen der Ask-Toolbar als "gefährliche Malware" ein und entfernt sie ab sofort. Warum, das erfahren Sie hier!

Ask-Toolbar mit Java-Installation

© Microsoft

Wer hier nicht aufpasst, kann hinterher eine Menge Stress haben: Die Ask-Toolbar kommt u.a. mit Java.

Jeder kennt sie und ist genervt: Nicht selten sind Browser-Menüleisten auch wahre Performance-Fresser, die ohnehin langsame Rechner noch weiter ausbremsen. Einer der größten Nerv-Faktoren ist, dass die Browser-Leisten sich als Zugabe anderer - meist wichtigerer Software - automatisch installieren, wenn Nutzer bei der Installation des erwünschten Programms nicht aufpassen. Ist eine solche Leiste erst einmal im Browser verankert, kann sie mit Werbung nerven, Browser-Einstellungen manipulieren - etwa an der Suchmaschine - und mehr.

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Genau der letztgenannte Punkt ist der Toolbar des US-amerikanischen Anbieters Ask.com nun zum Verhängnis geworden. Der Windows Defender in Windows 8.1 und der Microsoft Safety Scanner erkennen ältere Versionen der Leiste ab sofort als "gefährliche Malware" und entfernen sie für den Nutzer. Neuere Versionen der Ask-Toolbar sind nicht betroffen. Sie müssen hier also bei der Installation weiterhin aufpassen, wenn Sie die Erweiterung nicht mitinstallieren wollen.

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Die Begründung für die Malware-Einstufung der Ask-Toolbar ist einleuchtend und dürfte viele genervte Nutzer aufatmen lassen: Ältere Version der Ask-Toolbar können die Kontrolle des Nutzers über den Suchmaschinenanbieter im Browser sperren oder einschränken. Das kann Nutzer am Deaktivieren oder Bearbeiten des Anbieters hindern. Das Gefahrenrisiko ist laut Microsoft "hoch".

Die Ask-Toolbar kommt unter anderem mit dem Installationsprogramm für Java. Wenn Sie die Installation vollautomatisch ablaufen lassen, wird die Ask-Toolbar als Erweiterung für Ihre Browser eingerichtet. Es werden ferner verschiedene Ordner unter "Windows/Programme" und dem Benutzerverzeichnis erstellt. Details dazu lesen Sie bei Microsoft.

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