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Arthur Schopenhauer Google Doodle zu Ehren des deutschen Philosophen am 22. Februar 2013

Arthur Schopenhauer ist das Google Doodle vom 22. Februar 2013 gewidmet. Der deutsche Philosoph hätte heute 225. Geburtstag.
Arthur Schopenhauer ist das Google Doodle vom 22. Februar 2013 gewidmet. Der deutsche Philosoph hätte heute 225. Geburtstag. © Screenshot: WEKA / google.de
Arthur Schopenhauer ist das Google Doodle vom 22. Februar 2013 gewidmet. Der deutsche Philosoph hätte heute 225. Geburtstag.

Das Google Doodle vom 22. Februar 2013 ist Arthur Schopenhauer gewidmet. Er war ein Autor, Hochschullehrer sowie ein bedeutender Philosoph. Schopenhauer wurde an jenem Datum vor 225 Jahren, 1788, in Danzig geboren. Bevor er am 21. September 1860 starb, entwarf er die Lehre des sogenannten subjektiven Idealismus‘. Die Lehre beschreibt eine Welt mit irrationalen Prinzipien, die hauptsächlich auf Basis individueller Gedanken jedes einzelnen Menschen funktioniert. Arthur Schopenhauer gilt als einer der ersten deutschen Vertreter dieser Auffassung.

Dabei begann Arthur Schopenhauer 1804 zuerst eine Lehre als Kaufmann in Danzig: auf ausdrücklichen Wunsch seines Vaters Heinrich Floris Schopenhauer, der aus einer angesehenen Kaufmanns-Dynastie stammt. Nachdem dieser am 20. April 1805 starb, brach Arthur Schopenhauer seine Lehre mit 17 Jahren ab. Als er volljährig wurde, erbte er das Vermögen seines Vaters und begann - nun frei von finanziellen Sorgen - ein Medizin-Studium an der Universität Göttingen.

Wenige Zeit später brach er ab und fing an der Universität Jena an, Philosophie zu studieren. Er erhielt dort im Jahr 1813 den Doktortitel. In dieser Zeit kam Arthur Schopenhauer in Kontakt mit Johann Wolfgang von Goethe, mit dessen Zusammenarbeit im Jahr 1815 die Farbenlehre „Über das Sehn und die Farben“ veröffentlicht wurde. Das Werk erschien 1816 in gedruckter Form. 1819 folgte sein Hauptwerk „Die Welt als Wille und Vorstellung“, das kommerziell jedoch nicht erfolgreich war.

Schopenhauer war überzeugt von seinem Werk, dessen Erstauflage erst nach über 30 Jahren ausverkauft war. „Die Welt als Wille und Vorstellung“ wurde mit der Zeit stetig erweitert. Laut seinen Auffassungen vollendete er mit seiner Lehre die Ideen Immanuel Kants. Zusätzlich ließ er sich von Platon und weiteren Denkern inspirieren. Zu Ruhm gelangte er erst 1851 mit der Schriftsammlung, „Parera und Paralipomena“, die eine Reihe philosophischer Texte enthielt.

Nach deren Veröffentlichung bildete sich laut Überlieferungen ein Kreis von Verehrern um Arthur Schopenhauer: er gilt als „ungeselliger Geselle". Zu den Markenzeichen von Schopenhauer gehörten neben einer Flöte auch Pudel. Diese soll er, wenn sie sich nicht benommen haben, „Du Mensch“ geschimpft haben. Das heutige Google-Doodle zeigt den Philosophen mit einem solchen Pudel, bei einem Spaziergang durch eine karg wirkende Landschaft vor dem Hintergrund einer Stadt, mit einem großen Fluss sowie einer darüber laufenden Brücke.

 
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