Safari 5.1.7

Apple schließt Webkit-Lücken in Safari

Apple hat seinen Web-Browser Safari in der neuen Version 5.1.7 bereit gestellt. Unter den vier darin beseitigten Sicherheitslücken ist auch eine, die zunächst beim Hackerwettbewerb Pwnium in Google Chrome aufgedeckt wurde.

Safari Logo

© Apple

Safari Logo

Nachdem Apple bereits am Anfang dieser Woche ein Update für sein Mobilsystem iOS bereit gestellt hatte, folgen nun ein Sicherheits-Update für Mac OS X sowie eine neue Browser-Version. In Safari 5.1.7 haben die Apple-Entwickler vier Sicherheitslücken behoben, die das HTML-Modul Webkit betreffen. Dieses werkelt nicht nur in Safari, auch Google Chrome setzt auf Webkit, ebenso wie fast alle Mobilbetriebssysteme (iOS, Android, BlackberryOS, webOS) und die Spieleplattform Steam.

So sind die meisten der in der neuen Safari-Version geschlossenen Lücken auch zuerst in Chrome entdeckt worden. Der Sicherheitsforscher Sergej Glazunov hat im März bei Googles Hackerwettbewerb Pwnium den Browser unter Verwendung einer Webkit gehackt. Auch eine Speicheranfälligkeit in Webkit, die ausgenutzt werden kann, um Code einzuschleusen und auszuführen, ist vom Google Chrome Security Team entdeckt worden. In Safari 5.1.7 werden zudem veraltete Versionen des Flash Player (vor 10.1.102.64) deaktiviert, um Benutzer zur Installation einer aktuellen Version zu bewegen, in der etliche Sicherheitslücken beseitigt sind.

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