iTunes 10.5

Apple schließt 79 Sicherheitslücken in iTunes

Apple hat die neue iTunes-Version 10.5 bereit gestellt, die Unterstützung für die iCloud-Funktionen mitbringt. In der Windows-Version hat Apple zudem 79 Sicherheitslücken beseitigt, vor allem im Webkit-basierten Browser. Viele dieser Lücken ermöglichen das Einschleusen von beliebigem Code.

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Die neue iTunes-Version 10.5 speichert Musik und andere Mediendateien im Web-Speicher iCloud. Von dort können sie kostenfei auf alle Geräte eines Benutzers heruntergeladen werden. Im iTunes Store gekaufte Musik, Apps oder Bücher können ohne Mehrkosten erneut geladen werden. Die Synchronisierung mit Mobilgeräten (auch per WLAN), die unter dem ebenfalls neuen iOS 5 laufen, erfordert iTunes 10.5, dessen Windows-Fassung ohne Quicktime auskommt.

Apple hat in iTunes insgesamt 79 Sicherheitslücken beseitigt, allerdings nur in der Windows-Version. Für Mac OS X sind die Korrekturen, soweit nötig, im kurz darauf bereit gestellten Security Update 2011-006 sowie in OS X Lion 10.7.2 enthalten. Mehr als 70 Schwachstellen hat Apple allein in Webkit geschlossen, das die Basis für den iTunes-Browser bildet. Die Mehrzahl der Lücken sind ursprünglich in Google Chrome entdeckt worden, das wie Safari ebenfalls auf Webkit basiert.Weitere Sicherheitslücken betreffen ColorSync, CoreFoundation, CoreAudio, CoreMedia und ImageIO. Hier könnten speziell präparierte Farbprofile, Bilder, Videos oder Audiodateien genutzt werden, um beliebigen Code einzuschleusen und auszuführen.

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