Desktop-PCs

Apple mit superflachem iMac

Apple hat den iMac grundlegend überarbeitet und dabei massiv geschrumpft. Gleichzeitig soll ein neues Hybrid-Laufwerk, Apples so genanntes Fusion Drive, dem iMac Beine machen, ohne dabei die extremen Mehrkosten einer SSD mit sich zu bringen.

Apple mit superflachem iMac

© Apple

Apple mit superflachem iMac

Trotz der Überarbeitung ist es beim grundlegenden Konzept geblieben: Auch weiterhin ist der iMac eine Kombination aus Display und Desktop-PC in einem gemeinsamen Gehäuse. Was sich geändert hat, ist auf den ersten Blick ersichtlich. Das neue Gerät misst an der dünnsten Stelle nur noch fünf Millimeter und erinnert damit an das ebenfalls sehr flache MacBook Air.

Pfiffige Neuerung: Fusion Drive

Die zweite, wesentliche Neuerung ist das neue Fusion Drive, das in Größen von 1 und 3 TByte angeboten wird. Dabei handelt es sich um ein Hybrid-Laufwerk, also eine Kombination aus Festplatte und Flashspeicher.

Bei der Auslieferung befinden sich Apples Betriebssystem, OS X 10.8 "Mountain Lion" sowie vorinstallierte Programme auf dem Flash-Speicher, vom Benutzer mitgebrachte Dokumente landen hingegen auf dem langsameren Festplatten-Teil. Im laufenden Betrieb verschiebt Mountain Lion häufig benutzte Programme und Dateien automatisch auf den Flash-Speicher und seltener verwendetes Material auf die Festplatte.

Test: Apple MacBook Pro 15 Zoll mit Retina-Display

Der neue iMac ist in zwei Größen, mit 21,5, bzw 27 Zoll großem Display erhältlich. Die Auflösung liegt bei 1.920 x 1.080 bzw. 2.560 x 1.440 Pixeln. Das Display soll 75% weniger spiegeln als beim Vorgänger.

Weitere Ausstattung: CPU und Zubehör

Wie bei seinen übrigen PCs verbaut Apple auch im iMac Intel-CPUs, konkret Core i5 und i7, denen bis zu 32 GByte Speicher zur Seite stehen. Für die Grafik greift der iMac auf NVIDIA Kepler GPUs zurück.

Externe Geräte lassen sich unter anderem via USB 3.0 (4 Ports) und Thunderbolt (3 Ports) anschließen. Zugunsten der schlankeren Bauform des iMacs musste das optische Laufwerk weichen - ein Schicksal, das zuvor auch die DVD-Brenner in Apples MacBooks und dem Mac Mini ereilte.

Apple iMac

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