Safari 5.1.1

Apple hat 43 Schwachstellen in Safari beseitigt

In der neuen Safari-Version 5.1.1 hat Apple eine Reihe zum Teil problematischer Sicherheitslücken geschlossen. Dazu gehört auch, dass Safari Installationsarchive unter Mac OS X nicht mehr öffnet. Fast alle der nun beseitigten Lücken betreffen Webkit, die meisten sowohl die Windows- als auch die Mac-Version von Safari.

Apple hat 43 Schwachstellen in Safari beseitigt

© Apple

Apple hat 43 Schwachstellen in Safari beseitigt

Mit der Version 5.1.1 hält Apples neuer iCloud-Dienst auch Einzug in Safari. Der Web-Browser kann iCloud nutzen, um Lesezeichen und Leselisten zu speichern und auf allen unterstützten Geräten, etwa iPhone oder iPad mit iOS 5, zur Verfügung zu haben. Apple hat außerdem einige Stabilitätsprobleme in Safari behoben, so etwas beim Zoom in Google Maps oder bei der Verwaltung von Erweiterungen.Unter den 43 von Apple dokumentierten Sicherheitslücken betreffen 40 den Browser-Kern Webkit, auf dem auch der iTunes-Browser und Google Chrome basieren. Allerdings enthält die Liste der in iTunes 10.5 beseitigten Webkit-Probleme fast doppelt so viele Einträge. Die fehlenden finden sich im neuesten Update für Mac OS X. Für Mac-Benutzer ist Safari 5.1.1 auch als Teil des Security-Update 2011-006 oder des Update auf OS X Lion 10.7.2 erhältlich.Besonders unter Mac OS X sollte die Sicherheits-Updates für das System nicht auf die lange Bank geschoben werden, auch wenn Apples Server derzeit unter der Last der Downloads ächzen. Apple hat zum Beispiel DMG- und PKG-Dateien, die zur Installation neuer Programme dienen, aus der Liste der Dateitypen gestrichen, die als sicher gelten. Somit öffnet sie Safari nicht mehr ohne Weiteres.Für eine Safari-Schwachstelle ist bereits ein Demo-Exploit verfügbar. Er nutzt Browser-interne URLs für Safari-Erweiterungen (safari-extension://), um auf beliebige Dateien zugreifen zu können, die aus der Safari-Sandbox erreichbar sind. Ein Angreifer könnte mittels Javascript und einer präparierten Web-Seite Zugriff auf Cache-Daten und lokale Ressourcen erhalten. Dies betrifft nach Angabe des Entdeckers der Lücke, Aaron Sigel, sowohl die Mac- als auch die Windows-Version.