Malware-Schutz unsicher?

Antivirenprogramme sollen Sicherheitsrisiko darstellen

14 von 17 Antivirenprogrammen weisen Fehler auf, die zu schädlichen Zwecken genutzt werden können - das ist das erschreckende Ergebnis einer Untersuchung.

Laut einer Untersuchung sind die meisten Anti-Viren-Programme unsicher.

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Laut einer Untersuchung sind die meisten Anti-Viren-Programme unsicher.

Ist Anti-Viren-Software unsicher? Geht es nach dem IT-Experten Joxean Koret, müsste man diese Frage bejahen. Im Rahmen einer Sicherheitskonferenz stellte Koret Ergebnisse einer Untersuchung vor, in der er 17 Antivirenprogramme diversen Tests unterzog.

Das Ergebnis fiel ernüchternd aus: Ganze 14 der getesteten Security-Suites weisen Programmierfehler auf, durch die ein Angreifer die Software zum Abstürzen bringen und Schadsoftware einschleusen kann.

In der Präsentation merkte Koret an, dass zwar viele Anbieter von Anti-Viren-Software auf dem Markt sind, diese jedoch kaum selbst für die Entwicklung zuständig sind. Viele würden bestehende Engines einfach lizenzieren und die passende Software dazu herumbauen.

Insbesondere die Engine von BitDefender steht dabei in der Kritik. Diese würde gravierende Sicherheitslücken aufweisen, von denen zumindest einige wieder geschlossen wurden. Die BitDefender-Engine ist dabei auch in anderen Produkten zu finden, wie etwa GDATA, F-Secure und Lavasoft.

Nichtsdestotrotz ist die richtige Anti-Viren-Software wichtig, um Schadcode früh zu erkennen und abzuwehren. In unserem aktuellen Anti-Virus-Test zeigen wir Ihnen, welche Suite die Beste ist.

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