Google-Ads-Alternative

Amazon plant Plattform für Online-Werbung

Zukünftig bietet Amazon mit "Amazon Sponsored Links" eine eigene Werbe-Plattform für Online-Advertising an. Offensichtlich wird auch Werbevermittlung auf externe Seiten angestrebt.

amazon, logo

© © Amazon

amazon, logo

Mit "Amazon Sponsored Links" startet Amazon eine hauseigene Plattform für Display-Werbung. Laut einem Bericht des Wall Street Journals, hat Amazon bereits einigen privilegierten Partner das Nutzungsrecht für die Testversion eingerichtet.

Zuerst aber will Amazon vor allem den Werbeplatz auf dem eigenen Verkaufsportal besetzen. Interessierte können ein Tutorial für das Schalten von Anzeigen auf den Shopping-Sites einsehen.

Bisher vermitteltete Amazon den für Werbung reservierten Platz an Google, doch damit ist jetzt Schluss. Das Web spekuliert darüber, ob Amazon auch eine Offensive außerhalb der eigenen Schlossgrenzen plant.

Dies sieht etwa ZDNet bestätigt. Das IT-News-Portal hat in einer der Masken für die Anmeldung einer Display-Meldung der Amazon Sponsored Links einen entsprechenden Hinweis gefunden. Dies bestätigt die Gerüchte, deren zufolge Amazon mit Google in Konkurrenz treten will.

Aber das ist nicht der einzige Zündstoff für die beiden US-Giganten des Internets. Google hat unlängst ein Verkaufsportal gestartet, das ebenfalls gleich einen Lieferdienst inkorporiert hat. Ebenso wetteifern die beiden Großkonzerne als Smartphone-OS-Hersteller, Content-Lieferant, bei verschiedenen Diensten und als Sammler von Kundendaten miteinander.

Spiegel Online geht davon aus, dass Amazon 250 Millionen aktive Nutzer erreicht. Zusammen mit dem gesammelten Datenmaterial wird Amazon zweifelsfrei ein ernster Gegner für Google.

Lesen Sie mehr

Vorbestellungen in USA nicht möglich

Mehr zum Thema

Im Amazon App-Shop gibt es am 31. Juli und 1. August 30 kostenpflichtige Apps kostenlos als Download.
App-Shop für Android & Kindle Fire

Im Amazon App-Shop gibt es am 31. Juli und 1. August 30 kostenpflichtige Apps für Kindle Fire und Android kostenlos als Download.
Überraschend: Nicht Google kauft die Social-Video-Plattform, sondern Amazon.
Doch keine Google-Übernahme

Überraschung bei der Twitch-Übernahme: Nicht Google kauft die Social-Video-Plattform, sondern Amazon. Überlegungen, dass Gaming-Streams ein…
twitch, screenshot
Geplatzter Twitch-Deal

Google ließ den Deal mit Twitch wegen möglicher kartellrechtlicher Verbote sausen. Twitch und Googles Youtube sind die beiden größten Anbieter…
amazon, kindle unlimited, ebooks
Kindle Unlimited

Kindle Unlimited ist nun auch in Deutschland verfügbar und soll auch ohne Kindle E-Book-Reader auf Endgeräten wie Smartphones oder Tablets…
Microsoft Deutschland GmbH
Vor Windows 10 Release

Microsoft gibt die Geschäftszahlen für das abgelaufene Quartal bekannt. Unterm Strich steht ein Verlust von 2,1 Milliarden US-Dollar.