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Adobe Photoshop Elements 10 - 64-Bit-Architektur für mehr Geschwindigkeit

Adobe erneuert seine Einsteiger-Softwareserie und bringt Photoshop Elements 10 sowie die Videoschnittsoftware Premiere Elements 10 mit einer grundlegenden Neuerung: Beide sollen ab sofort für die 64-Bit Betriebssysteme optimiert und damit schneller sein. Überarbeitet wurde auch der bei beiden Programmen mitgelieferte Organizer.

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© Adobe

So kann der Organizer nun viel schneller Suchergebnisse zu Tage fördern, denn über den Objektabgleich findet er ähnliche und gleiche Bilder. Zudem kann man beispielsweise auch nach Objekte wie einem "Turm" suchen lassen - die Software zeigt dann alle Bilder an in denen sie einen Turm vermutet. Die Verschlagwortung soll über einen Abgleich der Facebook-Freunde leichter und effizienter sein. Zudem kann man ab sofort direkt aus dem Bild- und Videoverwaltungsprogramm Videos zu YouTube auf die Plattform laden, so dass man dazu nicht mehr das Schnittprogramm benötigt.

In der Bildbearbeitung Photoshop Elements gibt es 30 neue Smart Brush-Filter. Mit dabei unter anderem Schnee, ein Pastel-Pinsel und ein Sketch-Stift. Für Einsteiger hat Adobe weitere geführte Assistenten beigepackt. Besonders spannend dabei das Werkzeug für die Bearbeitung der Schärfentiefe. Ebenfalls clever ist nun die selektive Anwendung von Filtern, die sich nicht mehr auf das gesamte Bild auswirken müssen. Photoshop Elements erkennt Bildbereiche und kann dann Kreativfilter selektiv anwenden.

Kreative können nun zudem Texte eingeben und diese an Kurven anpassen, so dass man vorher mit einer Kurve gekennzeichnete Objekte umfließen lassen kann. Wer aus einem Bild eine Bildcollage machen möchte bekommt nun dafür ein erweitertes Werkzeug, bei dem sich die Rahmenstärke von Bildern, als auch deren Positionierung frei definieren lassen. Bei der Ausgabe ist die Erstellung von Online Alben verbessert worden. Neu dazugekommen ist die Speicherung als PDF-Datei.

Videoschnitt mit Premiere Elements 10Leichter zu einer Diashow soll man über das neue Pan and Zoom-Werkzeug in Premiere Elements gelangen, denn es erkennt Gesichter und übernimmt dabei auch die Markierungen aus dem Organizer. Die Bewegung zwischen den Gesichtern animiert das Schnittprogramm dann automatisch, wobei man auch manuell nacharbeiten oder ganz eigene Wegpunkte setzen kann.

Im Schnittwerkzeug gibt es nun eine Dreiwege-Farkorrektur, die aus dem Profiprogramm Premiere Pro zu entspringen scheint. Sie sit dennoch verständlich bedienbar und hilft helle mittlere und dunkle Bildpartien getrennt zu korrigieren.

Im Bereich der Ausgabe können Videos jetzt direkt aus Premiere Elements auf Facebook veröffentlicht oder als HD-Film auf DVD ausgegeben werden. Was Adobe bisher ganz links liegen lässt: Den Schnitt von 3D-Videos. Die meisten Änderungen soll es ohnehin unter der Haube gegeben haben: Premiere Elements 10 ist nun ebenfalls auf 64-Bit optimiert. Damit verspricht der Hersteller höhere Leistung beim Videoschnitt und mehr Echtzeit bei der Vorschau.

Die Preisgestaltung ist unverändert: Die Einzelplatzversionen von Photoshop Elements 10 und Premiere Elements 10 kosten 100 Euro. Wer sich die beiden Programme in einem Paket gönnt bezahlt 150 Euro. Die Upgradepreise liegen bei 80 Euro für die Einzellizenzen, sowie 120 Euro für das Doppelpack aus Bild- und Videobearbeitung.  www.adobe.de

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