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Adobe beseitigt Sicherheitslücke nur teilweise
Adobe hat eine brisante Sicherheitslücke in seinem PDF-Reader teilweise gestopft. Ein Update für die Windows-Versionen der Reihe 9 ist jetzt verfügbar. Die neuere Serie X und die Versionen für Mac OS und Linux bleiben bis Januar ungepatched.
Wie bereits Anfang Dezember berichtet, hatte Adobe eine brisante Sicherheitslücke eingestanden, die bereits aktiv von Cyberkriminellen ausgebeutet wurde. Die Lücke bezieht sich auf die Produkte Acrobat und Reader. Adobe versprach Abhilfe bis Ende letzter Woche und lieferte zumindest für die besonders gefährdeten Versionen beider Produkte ein Update für Windows.
Nutzer von Mac OS und Linux müssen sich bis zum 10. Januar gedulden. Ebenso ergeht es den Nutzern der neueren Version 10. Diese hat einen Sandkasten-Modus und ist angeblich nicht gefährdet. Adobe warnt aber Nutzer dieser Version, und fordert sie dazu auf in den Optionen nachzuschauen, ob der sichere Protected-View-Modus auch aktiviert ist. Außerdem bittet Adobe alle Nutzer, auf die sicherere Serie 10 umzusteigen.
Die reparierte Version 9.4.7 der Produkte für die Windows-Plattform stehen auf einer gesonderten Seite oder über die integrierte Update-Funktion bereit. Auf der normalen Downloadseite liegen immer noch die gefährdeten Versionen 9.4.6.
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