PDF-Tools

Adobe Acrobat und Reader XI angekündigt

Adobe hat die nächste Generation seiner PDF-Tools Acrobat und Reader angekündigt. Außerdem wird ein Software-Zertifikat zurück gezogen, das zum Signieren schädlicher Programme missbraucht worden ist.

Adobe Acrobat und Reader XI angekündigt

© Adobe

Adobe Acrobat und Reader XI angekündigt

Adobe hat im Reader Blog die baldige Bereitstellung seiner Produkte Acrobat XI und Reader XI angekündigt, nennt jedoch noch keinen konkreten Termin. Bis es soweit ist, bleiben die Mitte August bereit gestellten Versionen Acrobat und Reader X (10.1.4) aktuell.Der kostenlose PDF-Betrachter Adobe Reader XI wird mit verbesserten Sicherheitsfunktionen ausgestattet. Der geschützte Modus (Protected Mode) wird um Funktionen zum Schutz vor Datendiebstahl erweitert. Das so genannte "PDF Whitelisting Framework" erlaubt die selektive Aktivierung von Javascript-Funktionen für vertrauenswürdige PDF-Dateien oder für PDF-Dokumente an bestimmten Speicherorten. Neu in Acrobat XI ist die geschützte Ansicht (Protected View), die mit einer zusätzlichen Virtualisierungsschicht besseren Schutz vor schädlichem Code bieten soll. Damit wird die Sandbox-Technik, die vom geschützten Modus des Adobe Reader bekannt ist, auf den Funktionsumfang der Acrobat-Software übertragen. Schädlicher Code kann so im lokalen Dateisystem weder Dateien lesen noch schreiben.Die Kommentierungsfunktionen im Reader werden weiter ausgebaut, auch Linien, Pfeile und andere Formen können gezeichnet werden. PDF-Formulare können ausgefüllt, signiert, gespeichert und verschickt werden, ausdrucken muss man sie nicht mehr unbedingt. Für Windows 8 und OS X Mountain Lion gibt es einen neuen "Touch-Modus", der die Benutzung auf einem Tablet-PC verbessern soll.Wie in der letzten Woche angekündigt, zieht Adobe heute ein Software-Zertifikat zurück, das seit dem 10. Juli 2012 zum Signieren von Adobe-Software eingesetzt wurde. Unbekannte sind in einen internen Build-Server des Herstellers eingedrungen und haben die vorhandene Infrastruktur missbraucht, um schädliche Programme mit einem digitalen Zertifikat zu signieren. Betroffen sind einige Windows-Produkte sowie drei AIR-Anwendungen, die sowohl unter Windows als auch unter OS X laufen. Für die meisten Anwender besteht kein Handlungsbedarf, sofern sie bereits die neuesten Versionen ihrer Adobe-Produkte (etwa Reader, Flash Player) installiert haben. Für Photoshop CS6 gibt es ein Update auf die Version 13.0.1.1, das direkt aus dem Programm heraus bezogen werden kann.

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