Assassins Creed

Bugs in AC Unity - CEO entschuldigt sich für "beschämende Situation"

Seit Release kämpft Assassin's Creed: Unity sowohl auf PS4 und Xbox One als auch auf PC mit massiven Bugs und Problemen. Jetzt entschuldigt sich CEO Yannis Mallat und verschenkt einen DLC für AC Unity.

Screenshot: AC Unity

© Ubisoft

Ubisoft CEO Yannis Mallat entschuldigt sich für die zahlreichen Bugs und Probleme von AC Unity.

Assassin's Creed: Unity hat einen schweren Start hinter sich: Publisher Ubisoft veröffentlichte bereits drei Patches, die an den konsolenübergreifenden Problemen arbeiten. Der aktuelle Patch 1.03 umfasst allein knapp 300 Bugfixes und nimmt zudem zahlreiche Änderungen vor. So beseitigt das Update unter anderem diverse Fehler sowohl in der Kampagne als auch im Koop-Modus, die zum Absturz des Spiels führen konnten. Auch Animations- und Navigationsfehler sowie Probleme, die den Spielstand beschädigt haben, sollen behoben worden sein.

Dennoch klagen viele Spieler von AC Unity auch nach der Installation des 1,8 Gigabyte großen Updates über eine viel zu niedrige Bildrate trotz starker Hardware und extreme Ruckler, die das Spiel nahezu unspielbar machen sollen. Böse Zungen mögen behaupten, dass dieses Dilemma wohl abzusehen war: Ubisoft betonte schon vor dem Release von AC Unity, dass es angesichts des hohen Detailgrads und der Anzahl der NPCs Monate gebraucht habe, um 720p bei 30 FPS zu erreichen. 1080pbei 30 Frames auf PS4 und Xbox One wurden für utopisch erklärt. Nun haben wir die traurige Gewissheit: AC Unity führt nicht nur PS4 und Xbox One an ihre Grenzen, sondern auch gut ausgerüstete PCs.

Yannis Mallat, CEO von Ubisoft Montreal & Toronto entschuldigt sich nun im Namen von Ubisoft und des gesamten Assassin's-Creed-Teams für die zahlreichen technischen Probleme. Das Team zeigt sich einsichtig und erkennt an, dass die Bugs den Spielspaß enorm mindern und die Spieler daran hindern, Unity in vollem Umfang zu genießen. Laut Mallat sei das bisherige Feedback der Fans zur Verbesserung des Action-Adventures einerseits hilfreich gewesen, aber andererseits auch beschämend.

Als Wiedergutmachung kündigte der Ubisoft CEO in seiner Stellungnahme an, den anstehenden DLC "Dead Kings" allen Spielern kostenlos zur Verfügung zu stellen. Spieler, die sich für den DLC bereits einen Season-Pass gekauft haben, können sich dafür ein anderes Ubisoft-Spiel aussuchen. Zur Auswahl stehen The Crew, Watch Dogs, Far Cry 4, Assassin's Creed Black Flag, Rayman Legends und Just Dance 2015. Der Season-Pass wird daraufhin eingestellt.

Mallat bittet die Spieler weiterhin um Feedback und bedankt sich für die Loyalität und Unterstützung. Ubisoft arbeitet natürlich weiter an den verbleibenden Fehlern, um Assassin's Creed zum ambitioniertertesten und innovativsten Franchise auf dem Markt zu machen. Patch Nummer vier steht schon in den Startlöchern und soll im Laufe der Woche in Umlauf gebracht werden.

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