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Toner im Vergleich Unabhängige Studie belegt: Finger weg von geräteschädigenden Refill-Tonern!

Originaltoner von OKI erscheinen nur auf den ersten Blick teurer – Refill-Produkte bieten teilweise weniger Quantität bei häufig minderwertiger Qualität und können Hardware-Schäden verursachen.

Viele Unternehmen und Endverbraucher wollen den Papierverbrauch reduzieren und Druckkosten sparen – Managed Print Services ist nach wie vor eines der Schlagworte in der Branche und ein effizientes Tool zur Effektivitätssteigerung und Kostenreduzierung im Unternehmen. Geht es aber um die direkte und tägliche Umsetzung von Sparzielen beim Ordnen, scheitern viele bereits im Ansatz.

Ist es cleverer die kompatiblen oder wiederbefüllbaren Tonerkartuschen zu nutzen im Gegensatz zum teureren Originalprodukt?

So hat der weltweite IT-Branchenverband  Computing Technology Industry Association (Comptia) herausgefunden, dass Firmen heute zum Teil deutlich mehr Papier verbrauchen als früher und damit verbunden auch teils höhere Druckkosten haben. 38 Prozent der 400 Befragten gaben an, dass sie mehr Unterlagen auf Papier ausdrucken würden als zwei Jahre zuvor.

Um dennoch Geld zu sparen, stellt sich die Frage: Ist es cleverer die kompatiblen oder wiederbefüllbaren Tonerkartuschen zu nutzen im Gegensatz zum teureren Originalprodukt? "Nein", sagt OKI, Spezialist für professionelle Drucklösungen und Output Management mit Blick auf einen aktuellen unabhängigen Vergleichstest. Dieser belegt, dass Originalkartuschen sowohl bezüglich der Leistung als auch was hinsichtlich Kosten und Aufwand angeht die deutlich bessere und langfristig lohnendere Investition sind.

DIY-Farbe kann Drucker-Hardware beschädigen

In vorangegangenen Tests hatte OKI 2009 und 2010 zunächst wiederaufbereitete und nachgemachte Tonerkartuschen mit OEM-Kartuschen aus eigener Produktion verglichen. Im aktuellen Report vergleicht das unabhängige Buyers Laboratory LLC (BLI) nun das eigenhändige Befüllen leerer Originalkartuschen mit kompatiblem Toner des britischen Zulieferers ProPrint mit Originaltoner von OKI. Testgeräte waren OKI MC360 Multifunktionsdrucker.

Aufgrund der BLI-Studienergebnisse kann OKI von der selbständigen Tonerwiederbefüllung nur abraten. Denn angeblich kompatibler Toner ist nur auf den ersten Blick günstiger – Farbqualität und -tiefe lassen bei nachgemachten Tonern ebenso zu wünschen übrig wie Zuverlässigkeit und Effizienz. So ist die DIY-Farbe weniger ergiebig als bei Originalkartuschen, und es treten häufiger Fehler auf. Hinzu kommt, dass nachgemachter Toner und gerätefremde Kartuschen den Drucker schädigen und sogar zerstören können.

...auch wenn Originaltoner auf den ersten Blick teurer erscheint, ist er die bessere Wahl. Heiko Thomsen, Senior Manager Produkt Marketing bei OKI

Heiko Thomsen, Senior Manager Produkt Marketing bei OKI , fasst den Toner-Vergleich zusammen: "Die unabhängigen Techniker von BLI haben den Verbrauchsmaterialien von OKI ein hervorragendes Zeugnis ausgestellt, während der Refill-Toner auf ganzer Linie durchgefallen ist. Diese Untersuchung bestätigt, auch wenn Originaltoner auf den ersten Blick teurer erscheint, ist er die bessere Wahl. Nur so profitieren Anwender von besten Druckergebnissen und verhelfen ihrem Drucker zu einem längeren, leistungsfähigeren Einsatz."

Farbschmierereien und kaputte Chips

Die Ergebnisse des Vergleichstests "Original- versus Alternativtoner" im Detail: Die Originalkartuschen haben die ProPrint-Refills in jedem Testaspekt übertroffen.

Sie waren bei allen vier Druckerfarben CMYK (Cyan, Magenta, Yellow sowie Schwarzanteil) deutlich ergiebiger, druckten verlässlicher und überzeugten durch eine bessere Bildqualität. Beim ProPrint-Toner kam es zudem zu einigen unschönen Farbschmierereien.

Obwohl die erfahrenen BLI-Techniker die Nachfüllanweisungen des Lieferanten genau befolgten, konnten die Kartuschen mit keiner der vorgeschlagenen Methoden adäquat befüllt werden, ohne dabei Toner zu verschütten und den Arbeitsplatz zu verschmutzen. Während des Tests mussten sogar drei Trommeleinheiten des Druckers aufgrund von Schäden durch das ProPrint-Produkt ausgetauscht werden.

Am Ende des Tests hörten die Techniker zudem laute Klickgeräusche, die auf ein fehlerhaftes Antriebsgetriebe im Drucker hindeuten. In der Folge kam es zu Farblecks innerhalb des Gerätes: Alle Bildtrommeln hätten ausgetauscht werden müssen, um den Drucker wieder betriebsfähig zu machen. Damit nicht genug: Im Laufe der Evaluierung erforderte das ProPrint-Toner 20 Ersatzchips, geliefert von ProPrint, von denen 40 Prozent entweder gar nicht funktionierten oder frühzeitig ausfielen.

Während der Austausch einer Originalkartusche lediglich 30 Sekunden dauert, gestaltet sich das eigenhändige Auffüllen mithilfe von YouTube-Video und Papiertrichter als nerven- und zeitaufwändig. Zudem ist diese Methode sehr schmutzig und kann bei Einatmung des feinen Staubes die Gesundheit schädigen. Wer sich an die Anweisungen des Toneranbieters hält, braucht für das Auffüllen außerdem viele Werkzeuge wie Schraubenzieher, Schere, Lötkolben, Gesichtsmaske oder Gummihandschuhe.

Der Vergleich in Zahlen

Mit drei schwarzen Originalkartuschen von OKI lassen sich durchschnittlich 3.608 Seiten drucken, mit dem kompatiblen Toner lediglich 1.462 Seiten. Beim Farbtoner schafft OKI 4.026 Seiten, ProPrint nur 2.035 Seiten.

Auch in Sachen Farbtiefe, Darstellung feiner Linien und Schriftabbildung  läuft die OKI-Kartusche dem Refill-Produkt den Rang ab. Beim Glanzlevel lag der OKI-Toner bei der Farbe Gelb beispielsweise bei 12,2. Der ProPrint-Toner erreichte einen Wert von 8,9. Während es bei den OKI-Kartuschen zu keinen Chipausfällen kam, mussten die Techniker beim Vergleichstoner insgesamt acht Chipfehler beheben.

Auch wenn die Tonerkartuschen von OKI im Einkauf teuerer, beziehungsweise farbig sind wie das DIY-Produkt, sprechen auch die Kosten aufgrund von höherer Qualität und Ergiebigkeit eindeutig für Originalkartuschen.

 
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