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Netzwerk-Zentrale Tipp: So finden Sie die richtige Fritz!Box

AVMs Fritz!Box hat sich zum Standard gemausert, wenn es darum geht, das Zuhause oder ein kleines Büro mit WLAN und Highspeed-Internet auszustatten. Wir schaffen Überblick und sagen Ihnen, welches Modell das richtige für welchen Zweck ist.
Tipp: So finden Sie die richtige Fritz!Box © AVM

Roter und grauer Kunststoff, ein paar Antennen und LEDs - zumindest äußerlich unterscheiden sich AVMs Fritz!Box-Modelle kaum voneinander. Dabei wartet die Fritz!Box mit unterschiedlichen Modellen auf.

Fritz!Box 2170: ADSL. Sonst nichts.

Die 2170 ist das einfachste Modell der Fritz!Box-Reihe. Sie beherbergt ein ADSL/ADSL2+-kompatibles Modem und ist damit kompatibel zu allen verbreiteten DSL-Anschlüssen Deutschlands. Die 2170 hat vier Netzwerk-Anschlüsse, über die sich Computer, ein WLAN-AccessPoint und anderes Gerät anschließen lassen.

Die Anschlüsse arbeiten noch nach dem älteren Fast-Ethernet-Standard. Wer regelmäßig Filme und andere große Dateien zwischen seinen lokalen Computern hin- und herkopieren will, sieht sich deshalb besser nach einem der Modelle mit Gigabit-LAN um (Straßenpreis ca. 75 Euro).

Fritz!Box 3270: ADSL und WLAN

Die 3270 entspricht weitgehend der 2170. Sie packt aber das bei der 2170 schmerzlich vermisste WLAN-Modul mit drauf und macht sich damit als WLAN-AccessPoint nützlich. Außerdem stellt sie Daten, die auf einer über den USB-Anschluss verbundenen Festplatte gespeichert sind, den Nutzern im lokalen Netzwerk und auf Wunsch auch via Internet bereit. Das ist zum Beispiel schick, wenn Sie Musik über Streaming Clients abspielen möchten, ohne dass immer ein PC läuft, auf dem die Songs gespeichert sind.

Fritz!Box 3270 © AVM
Fritz!Box 3270

Einem echten Dateiserver macht die Mediaserver genannte AVM-Funktion aber keine Konkurrenz (Straßenpreis ca. 100 Euro).

Fritz!Box 3370: ADSL, VDSL und WLAN

Die 3370 ist an allen Ecken und Enden schneller als die ihr sehr ähnliche 3270. Erstens beherrscht sie neben ADSL/ADSL2+ auch VDSL, das im Downstream bis zu 50 MBit/s und im Upstream immer noch 10 MBit/s schnell ist.

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Zweitens bietet sie vier Gigabit-Ethernet-Anschlüsse, wo die 3270 lediglich Fast-Ethernet anbietet. Und drittens ist auch das WLAN zumindest theoretisch etwas flotter, nämlich 450 statt 300 MBit/s schnell.

Fritz!Box 3370 © AVM
Fritz!Box 3370

Und dann wäre da noch der zweite USB-Anschluss. So können Sie zum Beispiel gleichzeitig eine Festplatte und einen UMTS-Stick anschließen. Letzterer dient dann als Backup für die Internet-Verbindung, wenn DSL ausfällt. Oder als Haupt-Internet-Verbindung, wenn es in Ihrer Gegend gar kein DSL gibt. Vorsicht: Nicht jeder UMTS-Stick ist kompatibel mit der Fritz!Box (Straßenpreis ca. 150 Euro).

Fritz!Box 6840 LTE: Für's flache Land

Dort, wo Sie eine Fritz!Box hinstellen würden, gibt es kein (flottes) ADSL geschweige denn VDSL, aber schon den schnellen Mobilfunk LTE? Dann ist die 6840 das richtige Gerät für Sie. Als einziges Fritz!Box-Gerät ist sie nämlich bereits jetzt kompatibel zum UMTS-Nachfolger LTE. Außerdem können Sie die 6840 auch an einen analogen Telefonanschluss klemmen.

Fritz!Box 6840 LTE © AVM
Fritz!Box 6840 LTE

Dann macht sich das Gerät als internettelefoniefähige Telefonanlage nützlich, mit allem, was dazu gehört: Interne Telefongespräche, internes Vermitteln, Fax-Empfang, Anrufbeantworter - und das alles, ohne dass dazu ein PC laufen muss. Obendrein ist eine DECT-Basisstation in die 6840 integriert, mit der Sie Funktelefone verbinden können. Vermissen wird man an der 6840 am ehesten einen ISDN-Anschluss. Außerdem gibt es mangels ADSL-/VDSL-Schnittstelle keine Möglichkeit zum Upgrade, sollte irgendwann doch noch DSL in Ihrer Gegend angeboten werden (Straßenpreis ca. 270 Euro).

Fritz!Box 6842 LTE und 6810 LTE © AVM
Fritz!Box 6842 LTE und 6810 LTE

Hübscher als die 6840 ist die ebenfalls LTE-fähige 6810. Allerdings bedeutet der Gewinn an Eleganz auch einen Verzicht auf Leistung. Per Kabel findet die 6810 lediglich über einen einzigen Fast-Ethernet-Port Anschluss an die Außenwelt. Telefone lassen sich ausschließlich per Funk mit der 6810 verbinden. Einen USB-Anschluss sucht man ebenso vergeblich wie 5-GHz-WLAN. Dafür kostet die 6810 mit einem Straßenpreis von 200 Euro aber auch weniger als die 6840.

Fritz!Box 7270 und 7330: ADSL, WLAN und Telefonanlage

Die 7270 ist so ein bisschen der VW Käfer unter den Fritz!Boxen - das Modell gibt es schon eine gefühlte Ewigkeit, aber es erfüllt seinen Zweck immer noch ganz exzellent.

Fritz!Box 7270 © AVM
Fritz!Box 7270

Die 7270 kommt mit ADSL- und ADSL2+-Anschlüssen klar. Sie bietet integriertes WLAN und macht sich mit einem ISDN- und zwei analogen Telefonanschlüssen auch als Telefonanlage nützlich, die Gespräche über Internet und Festnetz vermittelt bzw. empfängt. Die vier Fast-Ethernet-Anschlüsse sind vielleicht nicht mehr der neueste Stand der Technik, aber für den Hausgebrauch immer noch völlig ausreichend (Straßenpreis ca. 150 Euro).

Kaufberatung: WLAN-Router

Das eigentliche Nachfolgemodell der 7270, die 7330 macht zwar einiges, aber längst nicht alles besser als ihre Vorgängerin. So bietet sie zwar zwei USB-Anschlüsse, wo die 7270 über nur einen verfügt und hat auch Gigabit-LAN - aber davon nur einen einzigen Anschluss. Der zweite LAN-Anschluss arbeitet ebenfalls "nur" mit Fast-Ethernet-Geschwindigkeit.

Fritz!Box 7330 © AVM
Fritz!Box 7330

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Verzichten muss man bei der 7330 auf den ISDN-Anschluss, auf einen der beiden analogen Anschlüsse und auf WLAN im 5 GHz-Frequenzbereich. Letzteres ist gerade dort interessant, wo viele WLANs verfügbar sind, mindert es doch die Gefahr von Kollisionen und kann auch die WLAN-Geschwindigkeit erhöhen (Straßenpreis ca. 120 Euro). Im Wesentlichen baugleich mit der 7330 ist die 7360. Sie hat der kleineren Schwester vor allem die Kompatibilität mit VDSL-Anschlüssen voraus. Außerdem bietet Sie mit je zwei Gigabit- und Fast-Ethernet-Anschlüssen doppelt so viele Netzwerkanschlüsse wie die 7330. 

Fritz!Box 7390: Alles bis auf LTE

Wenn es bei AVM derzeit ein Topmodell gibt, dann ist es die 7390. Sie ist kompatibel zu ADSL/ADSL2+ und VDSL, bringt schnelles WLAN mit und offeriert gleich vier Gigabit-LAN-Anschlüsse. Außerdem nennt sie zwei USB-Anschlüsse, einen ISDN- und einen analogen Telefonanschluss ihr Eigen.

Fritz!Box 7390 © AVM
Fritz!Box 7390

Suchen Sie sich irgendeine Funktion aus, die wir bei den anderen Fritz!Boxen beschrieben haben - die 7390 hat sie auch. Einzige Ausnahme: LTE. Den schnellen Mobilfunkstandard beherrscht die 7390 noch nicht. Irgendwas ist eben immer (Straßenpreis ca. 200 Euro).

Für den Kabelanschluss: Fritz!Box 6360 und 6340

Auch wenn Sie den Internet-Anschluss über das TV-Kabel beziehen, können Sie die Fritz!Box nutzen. Alle Modelle erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 220 Mbit/s - schnell genug für die meisten Kabelanschlüsse. Die 6340 ist mit WLAN (2,4/5 GHz) und 4 Gigabit-Ethernet-Anschlüssen ausgerüstet. Außerdem gibt es an dem  zwei analoge Telefonanschlüsse.

Die 6320 fungiert zwar auch als DECT-Basis für Mobiltelefone, bietet aber nur je einen LAN- und Analogtelefon-Anschluss. Außerdem arbeitet ihr WLAN-Modul ausschließlich im 2,4GHz-Bereich. Das Top-Modell, die 6360, bietet vier LAN-Anschlüsse (Gigabit), einen USB-Anschluss, zwei analoge und einen S0-Anschluss. Die Fritz!Boxen für den Kabelanschluss werden ausschließlich über Kabelanbieter vertrieben.

 
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