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Kaufberatung Alles in einem - optimal oder von allem zu wenig?

Marktforscher erwarten dank Windows 8 und immer schickeren Designs 2012 zweistellige Wachstumsraten für All-in-One-Computer. Doch nicht jeder ist mit einem All-in-One besser bedient.

Kaufberatung All-in-One-PCs
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Die Prognosen sind euphorisch: Marktforscher erwarten dank Windows 8 und immer schickeren Designs 2012 zweistellige Wachstumsraten für All-in-One-Computer, während der Verkauf klassischer PCs auf der Stelle tritt. Doch nicht jeder ist mit einem All-in-One besser bedient.

All-in-One-PCs sind beileibe keine neue Errungenschaft. Erste Versuche, alle Komponenten eines Desktop-Rechners im Monitorfuß, in der Tastatur oder gar vollständig im Display selbst unterzubringen gab es schon in den 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Damals waren flache Displays jedoch noch unbekannt, und die Ungetüme nahmen dank des tiefen Röhrenmonitors stets den kompletten Schreibtisch in Beschlag.

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Trotz einiger bereits vorhandener Vorteile, wie beispielsweise den kompletten Verzicht auf die Verkabelung der Komponenten, gewannen All-in-Ones erst 1998 mit der Einführung des ersten iMacs von Apple an Bedeutung. Zwar verfügte auch dieses Gerät noch nicht über ein Flatscreen-Display, doch dank des schicken, zeitlosen Desgins waren die Verkaufszahlen trotzdem bemerkenswert.

Mit Einführung des LCD-Bildschirms verwandelte sich der sperrige Würfel in ein Gerät, das nicht nur wenig Platz einnimmt, sondern obendrein noch ausgesprochen gut aussieht. Heute wandern Jahr für Jahr mehr als 15 Millionen All-in-Ones über die Ladentheken, Tendenz deutlich steigend.

Lüfter für CPU und Grafik: Der einzige Lüfter im IdeaCentre kühlt mithilfe einer Heatpipe Grafikchip und Prozessor. USB: Die meisten Anschlüsse befinden sich hinten rechts. Darunter USB 2.0 sowie USB 3.0 und Audio. RAM: Der All-in-One besitzt zwei RAMSlots, in denen jeweils ein Modul mit zwei GByte steckt. Festplatte: Im IdeaCentre ist eine Notebook-Festplatte im Einsatz. Diese lässt sich problemlos austauschen. HDMI: Der IdeaCentre verfügt über HDMI-Aus- und Eingang. Darüber lässt sich ein Monitor ansteuern. DVD-Laufwerk: Beim optischen Laufwerk im IdeaCentre handelt es sich um einen besonders flachen Slot-in-Brenner. Netzteil: Aus Platzgründen wurde das Netzteil ausgelagert. Das einzige Kabel des Rechners führt zu ihm.
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Lüfter für CPU und Grafik: Der einzige Lüfter im IdeaCentre kühlt mithilfe einer Heatpipe Grafikchip und Prozessor. USB: Die meisten Anschlüsse befinden sich hinten rechts. Darunter USB 2.0 sowie USB 3.0 und Audio. RAM: Der All-in-One besitzt zwei RAMSlots, in denen jeweils ein Modul mit zwei GByte steckt. Festplatte: Im IdeaCentre ist eine Notebook-Festplatte im Einsatz. Diese lässt sich problemlos austauschen. HDMI: Der IdeaCentre verfügt über HDMI-Aus- und Eingang. Darüber lässt sich ein Monitor ansteuern. DVD-Laufwerk: Beim optischen Laufwerk im IdeaCentre handelt es sich um einen besonders flachen Slot-in-Brenner. Netzteil: Aus Platzgründen wurde das Netzteil ausgelagert. Das einzige Kabel des Rechners führt zu ihm.

Was All-in-Ones attraktiv macht

Der größte Vorteil von All-in-One-Computern wurde bereits genannt: Es ist der völlige Verzicht auf die Verkabelung. Bis auf das Netzkabel kommt ein All-in-One auch dank Funk-Tastatur und -Maus ohne Strippen aus. Während sich beim herkömmlichen PC unter dem Schreibtisch und hinter dem Monitor Kabelberge tummeln, die nicht nur häßlich aussehen, sondern auch noch magisch Staub anziehen, ist bei All-in-Ones unter dem Schreibtisch nichts und hinter dem Monitor nur das Stromkabel zu finden.

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Kabel sind allerdings nicht nur ein optisches Problem. Kabel sind auch fehlerträchtig. Rutscht das Monitorkabel nur ein wenig aus der Buchse, beginnt die oftmals mühsame Fehlersuche samt Tauchgang unter den Schreibtisch. Es gibt wohl keinen PC-Besitzer, der das nicht kennt. Anders als die Kombination aus zumeist noch immer hässlich grauem PC-Gehäuse, Monitor, Tastatur und Maus wirkt ein All-in- One wie aus einem Guss.

Die wenigen Komponenten sind nicht nur optisch, sondern auch funktionell aufeinander abgestimmt, und sie verbinden sich im Idealfall zu einem harmonischen Ganzen. Wollen Sie Ihre Kamera an den Rechner anschließen oder Daten über einen USB-Stick austauschen, müssen Sie bei einem herkömmlichen PC wieder unter den Schreibtisch. Mit etwas Glück gibt es zumindest einige USB-Anschlüsse an der Vorderseite des Gehäuses, ansonsten wird es unangenehm. Oder aber man verwendet einen USB-Hub, der zwar die Verwendung von Sticks & Co. bequemer macht, dafür befindet sich aber noch ein weiteres Gerät auf dem Schreibtisch.

Neben dem stationären Einsatz brillieren All-in-Ones auch als mobile Rechner. Zwar sind sie nicht ganz so schnell verpackt wie ein Notebook, doch muss lediglich das Netzkabel abgezogen werden und schon kann der All-in-One ins Auto oder in die Abstellkammer verfrachtet werden, wenn der Schreibtisch für andere Dinge gebraucht wird. Eine Kombination aus PC und Monitor ist dagegen weitestgehend stationär und unbeweglich und wird in dem meisten Fällen sicher nur im absoluten Notfall abgebaut.

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Anders als ein Notebook ist ein All-in-One je nach Modell mit einem großen sowie oft auch hochwertigen Display ausgestattet und ist von daher ein absolut vollwertiger Rechner, der auch bei anspruchsvollen Arbeiten wie Bildbearbeitung oder Videoschnitt eine gute Figur abgeben kann. Viele Geräte verfügen über einen integrierten TV-Tuner und werden mit Blu-ray-Laufwerk samt Fernbedienung ausgeliefert. Sie ersetzen daher einen Fernseher vollständig und selbst der Ton kann sich dank immer besser werdender Lautsprecher inzwischen durchaus hören lassen.

Der Asus ET2700INKS ist wahlweise mit Touchscreen oder mit Display ohne Touch erhältlich.
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Der Asus ET2700INKS ist wahlweise mit Touchscreen oder mit Display ohne Touch erhältlich.

Die meisten Displays sind Multitouch-fähig und schwenkbar und sie lassen sich mit einer Handbewegung wie ein Tablet flach auf den Tisch legen. So können mehrere Personen gleichzeitig per Touch ein Spiel spielen oder eine Diashow genießen und dabei die Bilder ganz nach Wunsch ein- oder ausscrollen. Zwar gibt es auch klassische Monitore mit Touch-Fähigkeit, doch flach auf den Tisch legen kann man nur wenige Modelle.

Wo der klassische PC vorne liegt

Trotz der oben beschriebenen Nachteile hat der klassische PC nach wie vor seine Daseinsberechtigung, denn er ist dem All-in-One in einigen Punkten deutlich überlegen. Da wäre zunächst einmal der Preis zu nennen. Die Kombination aus klassischem Desktop-PC und Display ist bei gleicher Leistung abhängig vom Modell bis zu 40 Prozent preiswerter als ein All-in- One-Rechner. Was sich auf den ersten Blick ziemlich heftig anhört, ist auf den zweiten recht einfach zu erklären.

All-in-Ones lassen sich nicht aus preiswerteren Standardkomponenten zusammensetzen, die Entwicklung eines gut funktionierenden All-in-Ones ist zudem kostspielig und langwierig. Daher haben All-in-Ones auch erheblich längere Lebenszyklen als "normale" PCs und sind deutlich länger auf dem Markt. Während in einem unter dem Tisch postierten PC gerne mehrere Lüfter rotieren, sieht das bei einem All-in-One, der direkt vor dem Anwender postiert wird, schon wesentlich anders aus.

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Hier ist am besten völlige Stille gefragt. Laute Lüfter sollten tabu sein. Daher müssen Komponenten verbaut werden, die weniger Hitze generieren und somit möglichst ohne laute Lüfter auskommen. Die Festplatte sollte ebenfalls flüsterleise arbeiten. Teilweise werden in All-in-Ones Notebook-Komponenten eingesetzt, andererseits sind aber auch normale Desktop-Komponenten inzwischen so genügsam geworden, dass auf allzu laute Lüfter verzichtet weden kann.

Auf absolute Hochleistungs-Grafikkarten muss man bei All-in-Ones aber auf jeden Fall verzichten, für ausgeprochene Spiele-Fans sind diese Rechner also keinesfalls die erste Wahl. Zudem lassen sich All-in-Ones kaum auf- oder nachrüsten. Bis auf die Erweiterung des Hauptspeichers und eventuell den Einbau einer neuen, größeren oder schnelleren Festplatte sind Tuningmaßnahmen bei einem All-in-One-Rechner nicht möglich.

Und selbst diese vermeintlich einfachen Einbauaktionen können sich als äußerst schwierig erweisen, denn viele Gehäuse von All-in-One-Rechnern lassen sich nur mit roher Gewalt öffnen. Da lässt man es also besser von vornherein bleiben und lebt mit dem, was der Hersteller eingebaut hat. Problematisch wird es mit dem All-in-One auch im Falle eines Defektes. Streikt der Monitor der klassischen Desktop-Display- Kombination, wird halt der Monitor repariert oder ausgetauscht. Der Rechner funktioniert trotzdem weiter.

Der Terra 2210 von Wortmann ist ein All-in-One ohne Schnickschnack für den Büroalltag. Er verfügt über ein Single-Touch-Display.
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Der Terra 2210 von Wortmann ist ein All-in-One ohne Schnickschnack für den Büroalltag. Er verfügt über ein Single-Touch-Display.

Auch defekte Bauteile lassen sich oft auch ohne großes Fachwissen in kurzer Zeit ersetzen, falls man in der Lage ist, die Fehlerquelle aufzuspüren. Anders beim All-in-One. Hier ist bei einem defekten Display gleich der ganze Rechner ein Fall für die Werkstatt und die Festplatte samt aller Daten ist fürs Erste einmal weg. Daher sollte für einen All-in-One noch viel mehr als für andere Rechner die Devise gelten, die Daten stets und regelmäßig per Backup auf einer externen Festplatte zu sichern.

To touch or not to touch?

Ihre Multitouch-Fähigkeit macht All-in-Ones auf den ersten Blick zu etwas ganz besonders Praktischem, und so verwundert es nicht, dass nahezu alle All-in-Ones inzwischen multitouchfähig sind. Bilder per Geste vergrößern, Fenster per Fingerspitze öffnen und schließen und gleichsam blitzschnell und mauslos durch die Menüs navigieren. Fraglos, Touch ist praktisch und wird mit Windows 8, das gezielt auf Touch hin optimiert wurde, noch viel praktischer.

Dennoch sollte und muss man hier unterscheiden zwischen flach auf dem Tisch oder auf dem Schoß liegenden Tablets und Smartphones auf der einen Seite und einem aufrecht stehenden Display auf der anderen. Bei ersteren Geräten ist die Touch-Bewegung eine natürliche, ähnlich dem Schreiben eines Briefes auf einem auf dem Tisch liegenden Block. Steht das Display aufrecht vor dem Anwender sieht die Bewegung schon sehr viel anders aus, denn man muss für jede Berührung die Hand von der Tastatur nehmen und nach oben ans Display führen.

In den allermeisten Fällen dürfte daher dieselbe Aufgabe mit der Tastatur oder der Maus wesentlich schneller und unkomplizierter erledigt sein. Anders sieht es aus, wenn das Display flach auf den Tisch gekippt werden kann und das Display also quasi von oben statt von vorn berührt wird. Hier ist diese Berührung eine natürliche, doch eignet sich dieser Einsatz tatsächlich nur für wenige Anwendungen wie Spiele, Präsentationen oder Aufgaben, bei denen mehrere Nutzer gleichzeitig an einem Projekt arbeiten.

Der IdeaCentre A720 verfügt über einen DVD-Brenner in Form eines Slotin-Laufwerks. Zudem besitzt der Rechner einen Kartenleser.
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Der IdeaCentre A720 verfügt über einen DVD-Brenner in Form eines Slotin-Laufwerks. Zudem besitzt der Rechner einen Kartenleser.

Die Displays von All-in-Ones sind einfach zu groß. Wer auf einem 27-Zoll-Display von oben links nach unten rechts greift, der legt mit der Hand knapp 70 Zentimeter zurück. Das geht mit jeder Maus schneller und weniger mühsam. Zudem muss der Ständer stabil sein und das Display darf bei Berührungen nicht wackeln oder wippen. Auch darf der Rechner sich nicht verschieben. Touch ist also zwar integraler Bestandteil von All-in-Ones und wird es auch bleiben, aber der wirkliche Zusatznutzen ist in den meisten Fällen eher gering.

Worauf beim Kauf zu achten ist

Wer sich zum Kauf eines schicken All-in-Ones entschlossen hat, der steht vor einer inzwischen doch schon sehr ansehnlichen Auswahl an Geräten aller aus dem PC-Bereich bestens bekannter Hersteller. Zunächst einmal ist die Displaygröße der vielleicht wichtigste Faktor. Das Display sollte so groß wie möglich ausfallen, da sich auf größeren Displays deutlich komfortabler arbeiten lässt und man sich für die nächsten Jahre an eben dieses Display bindet!

Display-Auflösungen und die Darstellungsqualität fallen sehr unterschiedlich aus, gerade hier lauern positive wie negative Überraschungen und größere Preisunterschiede zwischen Geräten mit vermeintlich identischen Komponenten basieren oft auf Qualitätsunterschieden beim Display. Daher sollte sich jeder Interessent vor dem Kauf am besten im Geschäft selbst ein Bild von den Displays machen.

Anders als Prozessoren, Hauptspeicher, Grafikchip oder Festplatte lassen sich Displays nämlich nicht ganz einfach per Liste miteinander vergleichen. Auflösung und Größe sind zwar vergleichbar, und doch ist der Unterschied in der Darstellungsqualität oft enorm. In den meisten All-in-Ones kommen Core-i5- oder gar -i7- Prozessoren zum Einsatz. Diese Prozessoren sind allen normalen Aufgaben gewachsen, doch gilt auch hier, dass ein späteres Aufrüsten unmöglich ist und man sich daher besser von vornherein für die schnellste Variante innerhalb des Budgets entscheiden sollte. 

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Integrierte DVD-Laufwerke besitzen alle Kandidaten, Blu-ray-Laufwerke sind da schon seltener. Wer Filme in bester Qualität auf seinem All-in-One anschauen möchte, der sollte besser ein Gerät mit Blu-ray-Laufwerk wählen, zumal längst nicht jeder All-in-One über einen HDMI-Eingang verfügt, über den er von einem externen Blu-ray-Player angesteuert werden kann. Nützlich sind HDMI-Aus- und -Eingänge, wie sie beispielsweise der IdeaCentre A720 von Lenovo zu bieten hat.

Neben einem HDMI-Eingang hat der IdeaCentre A720 auch einen Ausgang zu bieten. Die blaue Farbe markiert einen USB-3.0-Anschluss.
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Neben einem HDMI-Eingang hat der IdeaCentre A720 auch einen Ausgang zu bieten. Die blaue Farbe markiert einen USB-3.0-Anschluss.

So lässt sich leicht ein weiterer Monitor ansteuern oder aber das Display des All-in-Ones kann als Monitor genutzt werden, beispielsweise im Zusammenspiel mit Notebook oder Spielekonsole. Einige Modelle "können" auch 3D, allerdings bislang nur mit Brille. Geräte mit autostereoskopischem 3D dürften 2013 auf den Markt kommen. Damit kann man 3D-Inhalte dann auch ohne Brille genießen.

Kleinere Festplatten lassen sich zwar zumeist recht einfach durch größere ersetzen, doch sollte man, wenn möglich, lieber gleich zu einem All-in-One mit einem TB oder mehr Festplattenspeicher greifen. Da haben selbst Filmfans fürs Erste Ruhe. Ob ein integrierter TV-Tuner wirklich nötig ist, das muss jeder Käufer für sich selbst entscheiden.

Ein DVB-T-Empfänger lässt sich per USB-Stick jedenfalls ganz einfach nachrüsten. Was die Schnittstellen angeht, so sollten in jedem Fall mehrere USB-2.0- und USB-3.0-Anschlüsse vorhanden sein. Letztere dienen der schnellen Speicherung größerer Datenmengen auf externen Festplatten. Webcams sind überall an Bord, die integrierten Lautsprecher unterscheiden sich jedoch deutlich in der Qualität.

Aspire Z5761 ET2700INKS XPS One 27 Omni 27-1140eg IdeaCentre A720 Qosmio DX730
Hersteller Acer Asus Dell HP Lenovo Toshiba
Marktpreis 899 Euro 1.319 Euro 1.499 Euro 1.499 Euro 1.329 Euro 1.050 Euro
Displaygröße 23 Zoll 27 Zoll 27 Zoll 27 Zoll 27 Zoll 23 Zoll
Auflösung 1920 x 1080 1920 x 1080 2560 x 1440 1920 x 1080 1920 x 1080 1920 x 1080
Prozessor Core i5-2400s Core i5-2400s Core i5-3450s Core i7-3770s Core i5-3210M Core i5-2450M
Geschwindigkeit 4 x 2,50 GHz 4 x 2,50 GHz 4 x 2,80 GHz 4 x 3,10 GHz 2 x 2,50 GHz 2 x 2,50 GHz
Arbeitsspeicher 8 GByte 6 GByte 4 GByte 8 GByte 4 GByte 4 GByte
Festplatte 500 GByte 2 TByte 1 TByte 2 TByte 500 GByte 1 TByte
Grafikkarte GeForce GT530 GeForce GT540 GeForce GT640 GeForce GT630 GeForce GT630 GeForce GT540
3D-Fähigkeit Nein Nein Nein Nein Nein Nein
Touchscreen Ja optional Nein Ja Ja Ja
DVD / Blu-ray DVD-Brenner Blu-ray Combo DVD-Brenner Blu-ray Combo DVD-Brenner Blu-ray Combo
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Vorteile Nachteile
All-in-One-PCs
Kein Kabelsalat: Der größte Vorteil eines All-in-Ones ist der komplete Verzicht auf störende Kabel. Kaum Tuning möglich: Anders als ein PC lässt sich ein All-in-One kaum mit besseren Komponenten tunen.
Schickes Design: Ein moderner, schicker All-in-One ist im Ver­gleich zu einem PC meist eine Augenweide. Neue Funktionen nur „extern“: Der Einbau von Steckkarten ist nicht möglich. DVB-T geht daher beispielsweise nur über USB.
Alles dran, alles drin: Von Lautsprechern über die Tastatur bis zur Fern­bedienung ist alles dabei, was man braucht. Probleme bei Defekten: Bei einem Defekt ist immer gleich der ganze Rechner inklusive Festplatte außer Gefecht.
Flexibler Einsatz: Ein All-in-One ist mit einem Handgriff vom Tisch geräumt und im Auto verstaut. Nichts für Gamer: Die Grafikkarten von All-in-Ones sind für an­spruchsvolle 3D-Anwendungen zu langsam.
Komplettsysteme
Individuell konfigurierbar: Ein PC kann je nach Modell ganz nach eigenen Vorstellungen aufgebaut werden. Kabelsalat Nicht: schön und ein Staubfänger: Kabel sind ein Grundübel des klassischen PCs.
Niedrigerer Preis: Die Kombination aus Monitor und PC ist bei gleicher Leistung billiger als ein All-in-One. Weitgehend stationär: Wo ein PC steht, da steht er. Ein Abbau ist we­gen der vielen Kabel sehr mühsam.
Selbstreparatur möglich: Defekte Komponenten lassen sich meist relativ einfach selbst austauschen. Nicht wohnzimmertauglich: Nur selten kann es ein PC in Sachen Optik mit einem schicken All-in-One aufnehmen.
Tuning möglich: Ersetzt man Komponenten nach und nach, bleibt ein PC lange auf dem neuesten Stand. Zumeist recht laut: PCs sind zumeist nicht auf Lärmvermeidung op­timiert und sind in der Regel lauter als AiOs.
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