Systeminformationen

System Explorer

Normalerweise nur schwer zugängliche Systeminfos bringt SystemExplorer auf den Bildschirm. Dazu gehört eine Liste aller laufenden Prozesse, auch wenn diese versuchen, sich vor dem Windows-Taskmanager zu verstecken.

SystemExplorer

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SystemExplorer

Tasks lassen sich in SystemExplorer priorisieren, neu starten, beenden und zur Ermittlung weiterführender Hinweise an Googles Task-Datenbank www.processlibrary.com übermitteln.

Vermuten Sie einen Malware-Befall, können Sie die Datei mit SystemExplorer ferner an Virustotal.com zum Check übergeben. Nützlich zur Installationsbeobachtung ist die Möglichkeit, Registry- und Datei-Snapshots anzulegen und miteinander zu vergleichen. Weitere Einblicke liefert das Tool in Autostart-Einträge, Dienste und Deinstallationseinträge.

Aussagekräftig ist auch das Diagramm, das den Verlauf der Systemaktivität anzeigt. Daran können Sie ablesen, wann Windows wie viel zu tun hat. Anhand dieser Information sind Sie in der Lage, problematische Prozesse zu erkennen und zu eliminieren. Unterm Strich sorgen Sie also mit SystemExplorer für mehr Tempo, einen Zuwachs an Sicherheit und mehr Kontrolle durch den Administrator.

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Das Tool ist auch bei Defekten nützlich: Egal, ob der eigene Rechner oder der PC eines Freundes einige Ermüdungserscheinungen zeigt, der System Explorer hilft weiter. Mit dem System Explorer können Sie bequem Ihr System untersuchen und Einstellungen prüfen. Nach dem Start bestätigen Sie die Lizenzvereinbarung. Das Hauptfenster erscheint, in dem Sie über die Karteireiter im oberen Bereich zwischen den einzelnen Funktionen wechseln.

Beim Start sehen Sie alle laufenden Tasks mit den gestarteten Programmen. Klicken Sie auf einen Eintrag - dann zeigt der System Explorer im unteren Fensterbereich weitere Informationen zum ausgewählten Eintrag an. Über die Schaltflächen darüber starten Sie einen Task, wechseln zu einem markierten Eintrag oder beenden ein Programm. Diese Funktion ähnelt dem Windows Task-Manager. Das gilt auch für den Reiter "Prozesse". Der Vorteil von System Explorer: Er zeigt aktive Systemprozesse in einer Hierachie an. Dabei sieht der Anwender genau, welches Programm von welchem System-Prozess gestartet wurde. Unter "Verbindungen" gibt es eine übersichtliche Liste mit allen Programmen, die über das Netzwerk kommunizieren. Dabei sieht man Port, Protokolltyp und die Art der Verbindung.

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Neben dem Check von Systemkomponenten hat System Explorer auch ein Modul zum Ändern der Einstellungen an Bord. Die Schaltfläche "Autoruns" wechselt zu diesem Programmteil. Hier lassen sich die Einstellungen für die Programme ändern, die beim Windows-Start laufen sollen. Ferner ist es auch möglich, Add-Ons für den Internet Explorer zu aktivieren oder auszuschalten. Das funktioniert auch für alle geladenen System DLLs. Vorsicht an dieser Stelle - für diesen Teil des Systemtunings sind Spezialkentnisse notwendig. Unter "Treiber" nimmt man Einstellungen für die installierte Hardware vor. Treiber lassen sich im laufenden Betrieb aus dem System entfernen.

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