Open-Source-Browser

Firefox

Firefox zeigt, dass die Entwicklung des populären Open-Source-Browsers weiter voranschreitet. Zu den wichtigsten Verbesserungen gehören eine schnellere Anzeige von Webseiten, ein geringerer Speicherverbrauch und eine allgemein höhere Geschwindigkeit. Außerdem gibt es in Firefox einen Phishing-Schutz.

Mozilla Firefox Logo

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Hier finden Sie Firefox als Gratis-Download: Der Internet-Browser zeigt, dass die Entwicklung des populären Open-Source-Browsers weiter voranschreitet. Zu den wichtigsten Verbesserungen gehören eine schnellere Anzeige von Webseiten, ein geringerer Speicherverbrauch und eine allgemein höhere Geschwindigkeit. Außerdem gibt es in Firefox einen Phishing-Schutz.

Bei Firefox werkelt unter der Haube die Rendering-Engine Gecko, die für schnellere Starts, flotteren Seitenaufbau und beschleunigten Tab-Wechsel sorgen soll. Ein großer Vorteil ist, dass Firefox auf W3C-Kompatibilität getrimmt ist und den Acid2-Test ohne Murren besteht. Formulare sehen jetzt auch unter Mac OS X und Linux aus, wie aus dem Ei gepellt, und mit einem neuen Offline-Modus können Web-Sites auch ohne Internet genutzt werden.

Ratgeber: Firefox "Vergessen"-Funktion - so geht's

Da Browser-Lücken zum Einfallstor Nummer 1 für Malware geworden sind, basteln auch die Firefox-Entwickler fleißig an neuen Schutzmechanismen. Schon beim Download von ausführbaren Dateien benachrichtigt Firefox installierte Virenscanner. Per Mausklick auf das Favicon zeigt Firefox Informationen über den Besitzer der Webseite an. Außerdem gut in Firefox gelöst: Berechtigungen für Pop-ups, Grafiken und Addons lassen sich hier schnell für die aktuelle Webseite anpassen und selbst die Passwörter für die Site sieht man in einer Übersicht.

Ratgeber: Firefox - Einstellungen für mehr Sicherheit

Firefox warnt beim Besuch von Malware-Sites. Nicht nur die Farbe der Adresszeile ändert sich, jetzt wird der ganze Anzeigebereich mit einem großen Warnhinweis tapeziert. Eine Hauptneuheit von Firefox ist die Bookmark-und History-Verwaltung "Places". Anstoß für den Komplett-Umbau dieser Komponente sind Nutzerstudien aus den späten 90iger Jahren, bei denen nur 1 bis 3 Prozent der Nutzer überhaupt Lesezeichen und History nutzten. Ein Stern hinter der Adresszeile legt jetzt per Mausklick ein Bookmark an. Der zweite Mausklick auf den Stern erlaubt die Bearbeitung des Lesezeichens.

Praktisch: Jedem Bookmark können Nutzer mehrere Schlagwörter zuordnen, die sich dann einfach durchsuchen lassen. Über die Smart Places, in der deutschen Version von Firefox schlicht "Orte" genannt, haben Sie Zugriff auf häufig genutzte Seiten oder auch auf Schlagwörter, nach denen Sie zuletzt gesucht haben.

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