Mobile Technologien

Videokonferenzen im Unternehmen

Videokonferenzen sind nicht jedermanns Sache. Sie gelten - nicht ganz zu unrecht - als teuer und kompliziert in der Anwendung. Mobile Konferenzlösungen schaffen hier Abhilfe. Der Unified-Communications-Spezialist Unify geht auf die Bedenken ein und erklärt, wie Unternehmen von der mobilen Technologie profitieren können.

Mobile Technologien

© Andrey_Popov - shutterstock.de

Unternehmen können von mobilen Videotechnologien im Bereich der Videokonferenzen profitieren.

Wie Unternehmen von mobilen Technologien bei Videokonferenzen profitieren können: Kollegen fallen sich gegenseitig ins Wort, Teilnehmer klinken sich während des Gesprächs einfach aus, Leitungen versagen: Das Video "A Conference Call in Real Life" der Komiker Tripp & Tyler hat sich in kürzester Zeit zu einem Hit auf YouTube entwickelt. Mehr als sieben Millionen Zuschauer finden sich offensichtlich in den dargestellten Situationen wieder und kennen derartige Probleme aus ihrem Berufsalltag.

Nachteile klassischer Systeme

Doch diese Nachteile von Telefon- und Videokonferenzen sind in den Firmen hinlänglich bekannt. Mit mobilen Videokonferenzsystemen stehen inzwischen aber technische Optionen parat, die Abhilfe für viele Schwierigkeiten versprechen.

Trotzdem haben sich diese Systeme noch nicht am Markt durchgesetzt. Was aber hält die Unternehmen davon ab, solche Lösungen zu implementieren? Unify, ehemals Siemens Enterprise Communications, hat sich die Bedenken der Firmen angesehen und zeigt Lösungswege für die drei häufigsten Sorgen.

A Conference Call in Real Life

Quelle: Tripp and Tyler
4:05 min

Hoher Preis und schwierige Bedienung

Videotechnik war in Unternehmen bisher typischerweise nur in Konferenzräumen installiert. In den meisten Firmen hört daher das "Experiment Videokommunikation" unterhalb der Vorstandsebene auf - von gelegentlichen Videokonferenzen mit wichtigen Kunden einmal abgesehen. Hohe Anschaffungs- und Support-Kosten für spezielle Endgeräte haben viele Anwender abgeschreckt.

Die teuren Systeme sind in der Regel zudem sehr kompliziert zu bedienen und erfordern einiges an Vorbereitung. Sie sind deshalb für spontane Meetings weniger geeignet und deshalb bei vielen Mitarbeitern unbeliebt.

In beiderlei Hinsicht können Firmen vom Einsatz von Laptops, Smartphones und Tablets enorm profitieren. Alle diese Geräte sind mittlerweile serienmäßig mit Kameratechnik ausgestattet. Das erleichtert die Videokommunikation im Unternehmen erheblich. Hohe Investitionen in spezielle Videoendgeräte für die Mitarbeiterebene sind damit passe. Mitarbeiter können zudem auf die intuitiv bedienbaren Technologien zurückgreifen, die sie auch im Alltag nutzen. So verlangen Videokonferenzen nicht länger das Studium langer Anleitungen und damit notwendiges Spezialwissen.

Jeder der telefonieren kann, ist ab sofort in der Lage, genauso einen Videoanruf zu führen. Moderne Lösungen ermöglichen Firmen auch, ihre Investitionen in bestehende isolierte Videokonferenztechnik zu schützen und diese in ein Kommunikationssystem mit einheitlicher Bedienoberfläche einzubinden. Unify unterhält in diesem Bereich eine enge Kooperation mit Polycom.

Video,Konferenz,Technik

© Hersteller

Klassische Videokonferenztechnik ist oft kompliziert und wird deshalb meist wenig genutzt.

Herausforderung für die IT-Infrastruktur

Mobile Videokonferenzsysteme beanspruchen verglichen mit anderen Applikationen viel Bandbreite. In zahlreichen Unternehmen herrschen Bedenken, dass die Infrastruktur den Ansprüchen solcher Anwendungen nicht gewachsen ist. Dabei kommt es bei mobilen Videokonferenzsystemen, ähnlich wie bei anderen Unified-Communications-Anwendungen, auf die zentrale Verwaltung des Netzwerks an.

Nicht nur die Leistungsfähigkeit der Umgebung, sondern vor allem das intelligente Management ist entscheidend. Über eine zentrale Plattform kann die IT-Abteilung beispielsweise nur bestimmten Mitarbeitern Zugriff auf leistungsintensive Anwendungen gestatten. Auf diese Weise ist es möglich, mobile Videokonferenzsysteme schrittweise einzuführen, ohne die Infrastruktur an ihre Grenzen zu bringen.

Zudem lassen sich auch die unterschiedlichen Endgerätetypen wie Tablets oder Smartphones über eine zentrale Managementplattform verwalten und absichern. Der Einsatz von neuen Videokodierungstechnologien tut ein Übriges und erlaubt Bandbreiteneinsparungen von bis zu 50 Prozent gegenüber derzeit etablierten Verfahren.

Cloud-Angebote sind eine weitere Option, um Probleme bei Skalierbarkeit und Bandbreite zu umgehen. Cloud-basierte mobile Videokonferenzen eignen sich ideal, um plötzliche Nutzeranstürme und schnelles Wachstum auszugleichen.

Der Nutzen ist noch zu wenig bekannt

Sprachtechnik ist in Unternehmen allgegenwärtig. Warum sollten Firmen ein weiteres System ausbauen und Video zum festen Bestandteil der Kommunikation machen? Viele Verantwortliche verlassen sich lieber auf Bewährtes, anstatt sich mit bisher unerprobter Technik auf ein Risiko einzulassen.

Mit mobilen Geräten lässt sich Videokommunikation heutzutage aber sehr einfach breit im Unternehmen verankern. Im direkten Gegensatz zu Systemen früherer Tage ermöglichen moderne Plattformen, verschiedene Kommunikationskanäle in einer Oberfläche zusammenzuführen. Mit OpenScape Video hat Unify beispielsweise eine offene und umfassende Lösung für einheitliche Videokonferenzen im Portfolio.

Egal, ob im Konferenzraum oder am Desktop-PC, Tablet oder Smartphone - Videokommunikation ist von überall aus verfügbar. Diese Flexibilität bietet den Mitarbeitern mehr Freiräume, wann und von wo aus sie an Meetings teilnehmen. Die Möglichkeit, mit Video viel mehr Information als über reine Sprache zu übermitteln, macht Konferenzen effizienter und ermüdungsfreier.

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