Top 5 Windows-Tablets

Die besten 8-Zoll-Tablets mit Windows 8.1

Wir präsentieren die besten Alternativen zu iPad mini und Android-Tablets mit 8-Zoll-Display basierend auf den Testergebnissen von PC Magazin. Diese Windows-8.1-Tabs erweisen sich nicht zuletzt wegen des vorinstallierten Microsoft Office als perfekte Begleiter auf jeder Dienstreise.

8-Zoll-Tablets mit Windows 8.1 sind eine gute Alternative zum iPad mini.

© Dell

8-Zoll-Tablets mit Windows 8.1 sind eine gute Alternative zum iPad mini.

Wenn der Platz im Handgepäck mal wieder knapp wird, sind 8-Zoll-Tablets nicht nur für Geschäftsreisende eine gute Lösung. Die Geräte sind heute leistungsstark genug, um die wichtigsten Alltagsanwendungen mühelos auszuführen, dabei aber eben deutlich kleiner und leichter als der Businesslaptop oder das große iPad mit seinen 9,7 Zoll - vom günstigeren Preis ganz zu schweigen.

Interessant werden die kleinen Tablets auch, da es inzwischen durchaus Alternativen zu Apples geschlossenem iOS-Betriebssystem und den verschiedenen Android-Versionen gibt. Nach mäßigem Erfolg mit Windows RT hat Microsoft Windows 8.1 auf die Tablets gebracht. Dabei nur auf kleinen 8-Zoll-Modellen kostenlos enthalten: Microsoft Office. Die zugehörigen Anwendungen Word, Excel, PowerPoint, OneNote und Outlook sind aus den meisten Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Umso besser, wenn das Dienst-Tablet die Programme gleich mitbringt.

Office auf dem Tablet nutzen

Dell, Lenovo, Toshiba, Acer und Asus setzen auf die Windows-Oberfläche. PC Magazin hat die Windows-8.1-Tablets mit 8-Zoll-Display getestet, wir präsentieren die Top 5.

Kleines Tablet, großer Nutzen

Als Prozessor kommt grundsätzlich ein Atom aus der neuen Bay-Trail-T-Baureihe mit vier Cores, moderner Out-of-Order-Architektur und integrierter Intel-HD-Grafikeinheit zum Einsatz. Die Systemleistung der Tablets liegt damit etwa auf Niveau eines 450-Euro-Notebooks mit Intel Core i3 und herkömmlicher HDD.

Derzeit werden alle 8-Zoll-Tablets mit Windows 8.1 in der 32-Bit-Version ausgeliefert, da der Connected-Standby-Modus noch nicht mit einem 64-Bit-Windows funktioniert. Er hält Metro-Apps wie Facebook auch aus dem Stromsparmodus heraus aktuell.

Mit Preisen schon ab 250 Euro liegen die vorgestellten Tablets in einem ähnlichen Preisbereich wie vergleichbar ausgestattete Android-Geräte und sind günstiger als das Apple iPad Mini. Wie gesagt, der Bürohelfer Microsoft Office ist dabei schon enthalten.

Platz 1: Lenovo ThinkPad 8

In einer Kategorie kann der Punkte-Sieger nicht überzeugen und das ist der Preis. Das Lenovo ThinkPad 8, das als einziges Gerät im Test mit einem Full-HD-Display und einem 128 GByte großen Massenspeicher aufwartet, ist mit 600 Euro deutlich teurer als die anderen 8-Zoll-Tablets. Bei der Akkulaufzeit ist es das Schlusslicht.

Lenovo ThinkPad 8

© Lenovo

Lenovo hat im ThinkPad 8 eine ordentliche 8-MPKamera und einen LED-Blitz eingebaut. Die anderen Tablets im Test müssen ohne Blitz auskommen.

Dafür bringt das ThinkPad 8 satte 128 GByte Flash als Massenspeicher mit. Der scharfe und leuchtstarke 8,3-Zoll-Touchscreen mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Bildpunkten basiert auf einem hochwertigen IPS-Panel. Eine Stiftbedienung bietet das ThinkPad allerdings nicht.

Mit 430 Gramm ist das Lenovo-Tablet etwas schwerer als die 8,0-Zöller, durch das leicht größere Display auch etwas breiter und länger. Eine Besonderheit ist die USB-3.0-Buchse (kompatibel zu Micro-USB-2.0), dazu gibt's Micro-HDMI-Buchse und SD-Card-Einschub. Die rückseitige Kamera bietet 8 Megapixel und einen LED-Blitz.

Als Prozessor dient im ThinkPad 8 ein Atom Z3770 mit 1,46 GHz. Bei der Systemleistung wird der Vorteil des schnelleren Prozessors durch den großen, aber mit 83 MByte/s eher langsamen Massenspeicher teilweise wieder aufgefressen.

Platz 2: Toshiba Encore

Das Toshiba Encore ist unser Preistipp und für rund 350 Euro zu haben. Zur guten Ausstattung zählen unter anderem GPS und Micro-HDMI-Ausgang. Der Akku hält unter Last lange acht Stunden durch - im Testbetrieb war das die längste erreichte Akkulaufzeit. In der Praxis lässt sich dies bis auf 12 Stunden steigern.

Toshiba Encore

© Toshiba

Der Toshiba Encore verfügt über einen Micro-HDMI-Ausgang für den Anschluss eines externen Monitors, eines Beamers oder an Ihr TV-Gerät im Wohnzimmer.

Das Encore-Tablet ist 11 Millimeter dick und mit 445 Gramm relativ schwer, liegt dank seiner geriffelten Rückseite aber gut in der Hand. Es bietet 64 GByte schnellen Flash-Speicher und nutzt statt eines IPS ein HFFS-Panel (High Performance Field Fringe Switching). Dennoch sind die Blickwinkel ebenso gut wie bei den Tablets mit IPS-Panel, nur die maximale Helligkeit ist etwas geringer.

Die rückseitige Kamera wartet mit einem 8-MPSensor auf, muss allerdings ohne Blitz auskommen.

Platz 3: Asus VivoTab Note 8

Die Stiftbedienung prädestiniert das Asus VivoTab Note 8 für Businesseinsätze. Der Wacom-Digitizer ist optimal für OneNote oder die Verwendung des Tab als digitaler Zeichenblock. Der druckempfindliche Stift hat seinen Platz in einem Gehäuseeinschub und ist so immer parat. Da er per Induktion mit Strom versorgt wird, kommt er auch ohne eigene Batterie aus.

Asus Tablet

© Asus, Tablet, VivoTab, Note 8, Wacom-Stift,

Der Wacom-Stift beim Asus VivoTab Note 8 ist präzise und liegt gut in der Hand. Durch die Druckstufenerkennung eignet es sich auch gut zum Zeichnen.

Trotz dieses Features und der weiteren Ausstattung mit 64 GByte Flash hält Asus den Preis bei knapp 350 Euro. Etwas schwach sind die Schnittstellen aufgestellt: es gibt nur eine Micro-USB-Buchse und einen Micro-SD-Einschub.

Auf der Haben-Seite verzeichnet das VivoTab einen GPS-Empfänger und gute Lautsprecher, die im Querformat sogar echten Stereo-Effekt ermöglichen. Die Gesamtleistung ist gut, die Akkulaufzeit mit sechs Stunden und 17 Minuten nur auf dem vorletzten Platz.

Platz 4: Acer Iconia W4

Der Prozessor des Iconia W4 arbeitet mit 1,33 GHz beziehungsweise maximal 1,86 GHz im Turbo-Boost-Modus. Die getestete Version W4-820P mit 32 GByte-Flash kostet knapp 300 Euro.

Mit der enthaltenen Vollversion von Microsoft Office 2013 Home & Student ist der Flash-Speicher bereits zur Hälfte belegt. Für weiteren Bedarf steht ein Micro-SD-Card-Einschub bereit. Die Transferrate des mit 160 MByte/s recht schnellen internen Massenspeichers erreicht eine SD-Karte freilich nicht. Unsere Empfehlung: Die 64-GByte-Version des Tablets für 350 Euro.

Lautsprecher

© Acer

Die beiden Lautsprecher liegen beim Acer Iconia W4 unten an der Schmalseite des Geräts, daher bekommt man Stereosound nur, wenn das Tablet im Hochformat gehalten wird.

Das Iconia W4 ist mit 1,1 Zentimetern relativ dick und 415 Gramm schwer. Neben der Micro-USB-Buchse steht ein Micro-HDMI-Anschluss bereit. Miracast beherrscht das W4 nicht, und auch ein GPS-Empfänger ist nicht an Bord. Dafür ist Bluetooth 4.0 möglich. Die rückwärtige Hauptkamera ist mit einem 5-MP-Sensor ausgestattet, der bei guten Lichtverhältnissen für passable Aufnahmen sorgt. Ein Blitz fehlt. Die Frontkamera verfügt über 2 Megapixel.

Die Akkulaufzeit bei aktiviertem WLAN liegt bei knapp 7,5 Stunden im Test, in der Praxis sind mehr als 10 Stunden drin.

Platz 5: Dell Venue 8 Pro

Mit einem Preis von 330 Euro ist das Dell Venue 8 Pro das günstigste 8-Zoll-Windows-Tablet mit 64 GB Flash-Speicher. Nur neun Millimeter dünn und 395 Gramm leicht liegt es dank gummierter Rückseite gut in der Hand.

SD Card Slot

© Dell

Der Steckplatz für Micro-SD-Karten ist beim Dell Venue 8 Pro durch eine Kunststoffabdeckung geschützt. Mit einer Dicke von 9 Millimetern ist das Dell neben dem Lenovo das flachste Tablet im Testfeld.

Der Akku hält mehr als sieben Stunden unter Last durch. Die Leserate des eMMC-Flash-Speicher beträgt 79 MByte/s, das ist recht langsam. Eine Micro-HDMI-Buchse stellt das Venue 8 Pro nicht bereit, auch ein GPS-Empfänger fehlt. Der eingebaute Lautsprecher bringt nur Mono-Sound. Dafür unterstützt das Tablet Miracast und kommt optional mit einem Bedienstift von Synaptics.

Download: 8-Zoll-Tablets: Testergebnisse im Überblick

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