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simvalley PW-315.touch im Test

Wollten Sie schon immer mal wie ein Topagent zum Telefonieren einfach in Ihr Handgelenk sprechen? Dann ist die PW-315.touch von simvalley genau das Richtige für Sie. Ein (fast) vollwertiges Smartphone, das lässig wie eine Uhr getragen wird.

Simvalley PW-315.touch

© Simvalley

Simvalley PW-315.touch

Pro

  • nettes Gadget

Contra

  • Sprachqualität
  • umständliche Bedienung

Während die großen Hersteller noch an Smartphones arbeiten, die so klein sind, dass man sie am Handgelenk tragen kann, kann man das PW-315.touch von simvalley bei Pearl schon längst kaufen. Auf der CeBIT konnten wir schon einen ersten Blick auf die Handyuhr werfen, ein paar Wochen später ist sie zum Test in der Redaktion. Wir staunen nicht schlecht, dass in diesem kleinen Kästchen ein Smartphone mit Touchdisplay, Akku, normaler SIMKarte (keine Micro-SIM) und MicroSD-Karte (nicht im Lieferumfang) Platz finden. Die Inbetriebnahme geht recht schnell und einfach. Aufgeladen wird der Akku über den Micro-USB-Anschluss. Ein Lade- und Datenkabel wird mitgeliefert, ein USB-Netzteil ist nicht enthalten.

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Bei den ersten Versuchen zu Telefonieren fällt uns auf, wie fummelig das kleine Display zu bedienen ist. Es erfordert ein gehöriges Maß an Geschick und schlanke Finger, eine Telefonnummer fehlerfrei einzutippen. Die Sprachqualität ist wirklich nicht besonders gut, aber wir können unseren Gesprächspartner trotzdem verstehen, was aber umgekehrt nur beschränkt der Fall ist. Erst wenn wir sehr laut sprechen (und am besten direkt in die Uhr), werden wir verstanden, zwar nicht gut, aber immerhin verstanden.

Besser wird es über das mitgelieferte Headset, das am Micro-USB-Port angeschlossen wird. Wir können damit sehr gut hören und wenn man das Mikro direkt vor den Mund hält, werden wir auch gut verstanden. Dass das Headset wegen einer falsch angebrachten Gummidichtung kaum anzuschließen ist, sei der Vorserie geschuldet.

Fazit

Das PW-315.touch ist mehr eine Spielerei als ein ernst zu nehmendes Telefon. Aber bei dem Preis von knapp 80 Euro ist es für jedermann bezahlbar und tut zum Beispiel beim Joggen oder Radfahren gute Dienste. Aber auch angehende Geheimagenten werden an dieser Uhr ihre Freude haben.

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