Best Practice

Informative Kassenzettel bei Rossmann

Die Business-Discovery-Plattform QlikView ermöglicht der Drogeriekette Rossmann die schnelle und einfache Auswertung großer Mengen von Bondaten aus den Kassensystemen der Filialen und ein gezieltes "Loss Prevention". Die Lösung verarbeitet problemlos Terabytes an Daten und lässt sich mit geringem Aufwand an den jeweiligen Bedarfsfall anpassen.

Best Practice: Rossmann setzt auf QlikView, und das sehr effizient.

© Hersteller / Archiv

Best Practice: Rossmann setzt auf QlikView, und das sehr effizient.

Die 1972 gegru?ndete Dirk Rossmann GmbH betreibt in sechs europäischen Ländern u?ber 2.700 Drogeriemärkte mit rund 38.000 Mitarbeitern und ist mit u?ber 1.750 Filialen die zweitgrößte Drogeriekette in Deutschland. Auf einer durchschnittlichen Verkaufsfläche von 450 Quadratmetern bietet Rossmann eine umfassende Produktpalette von circa 17.500 Artikeln an.

Täglich kaufen 1,2 Millionen Kunden bei Rossmann ein. Das Handelsunternehmen suchte nach einer Lösung, um das große Volumen der Bondaten der Filialen konsolidieren und auswerten zu können.

Alle Abfragen u?ber eine Oberfläche

Bislang wurden hierzu zwei verschiedene Lösungen beziehungsweise Oberflächen genutzt. Die Bondaten wurden kumuliert abgebildet, um u?ber relationale Abfragen Abweichungen erkennen zu können, und mit einem weiteren Programm ließ sich eine detaillierte Bonansicht generieren.

Durch den Medienbruch waren die Anwender jedoch gezwungen, im Verlauf des Prozesses die Such- beziehungsweise Verarbeitungsstrategie zu wechseln, um dem gerade vorliegenden Medium zu entsprechen. Dies erschwerte den Beschaffungs- und Verarbeitungsprozess der Daten. Das war die Ausgangssituation der QlikView-Anwendungsentwickler bei Rossmann.

Jetzt werden alle Abfragen u?ber eine Oberfläche abgebildet - Daten lassen sich von klassischen, hoch aggregierten Übersichten bis hin zum einzelnen Bon analysieren. Direkt innerhalb eines QlikView-Dokumentes gelangen die Anwender von einer aggregierten Ebene hin zu einer Detailebene. Natu?rlich wird der Tatsache Rechnung getragen, dass die Analyse der Bondaten mitbestimmungspflichtig ist und daher die Daten anonymisiert und vor Zugriff von Unbefugten geschu?tzt sind.

In der Regel werden Zeiträume von ein bis drei Monaten bei der Analyse beru?cksichtigt. Die Abfragen im Rahmen der Loss Prevention sind zukunftsgerichtet, um Abläufe gezielt verbessern zu können - etwa die Bedienung der Kassen, um Fehlbedienungen und dadurch entstehende Verluste zu minimieren.

Flexibel und einfach

Die Entscheidung fu?r QlikView fiel Rossmann leicht. Die Business-Discovery- Plattform, die den Nutzern anwendergesteuerte Business Intelligence (BI) ermöglicht, wurde bereits in einem Unternehmen eingesetzt, das Rossmann u?bernommen hat. So konnte man sich direkt von der Funktionalität, Einfachheit und Flexibilität der Lösung u?berzeugen. Aus IT-Sicht sprach fu?r QlikView vor allem die assoziative In-Memory-Technologie, die auch bei großen Datenmengen noch performant arbeitet.

Die Benutzerfreundlichkeit des Tools wird von den Anwendern sehr positiv bewertet. Mit der fru?heren Lösung war es beispielsweise nicht möglich, Landkarten mit Zoom-Funktion mit individuellen Attributen der Filialen zu erstellen.

QlikView wird bei Rossmann insbesondere bei den Bondaten eingesetzt, um dort eine rasche und unkomplizierte Auswertung des mittlerweile auf u?ber ein Terabyte angewachsenen Datenvolumens vorzunehmen. Die Bondaten liegen seit Oktober 2010 vor. Jeden Monat kommen etwa 800 Millionen neue Datensätze hinzu.

Big Data: mu?helose Analyse im Terabyte-Bereich

Die Bondaten zur Auswertung kommen aus Textdateien, die in XML-Dateien umgewandelt werden. Angereichert werden diese Auswertungen durch verschiedene Stammdaten aus dem Data Warehouse sowie Informationen aus dem Warenwirtschaftssystem. Zu den wichtigsten Auswertungen auf den Bondaten bei Rossmann zählt die Loss-Prevention- Anwendung der Revision.

QlikView unterstu?tzt Rossmann darin, durch schnelle und einfache Datenanalysen bei Unregelmäßigkeiten im Kassiervorgang umgehend reagieren zu können. Aufgrund der Flexibilität des Analysewerkzeugs lassen sich die Applikationen bei Bedarf an den jeweiligen Fall anpassen - Fehlbedienungen der Kasse können durch die rasche Datenanalyse schnell erkannt werden.

Die Datenauswertung bei Rossmann gestaltet sich nun deutlich flexibler, wobei der Grad der Aggregation selbst gewählt werden kann. So lassen sich Daten mit QlikView nun bis auf die einzelne Bonposition analysieren. Das Tool konnte daru?ber hinaus mit einer kurzen Einfu?hrungszeit punkten: Innerhalb von zwei Monaten war das Projekt komplett abgeschlossen.

Schnell implementiert, einfach angepasst

Die Analysesoftware in der Version 11 wird bei Rossmann in den Bereichen Revision, IT, Marktforschung, Bestandsmanagement sowie zur Auswertung von Daten aus dem Fuhrpark eingesetzt. Aktuell nutzen mehr als 50 Mitarbeiter QlikView. Die Außendienstmitarbeiter greifen mobil u?ber ihre Laptops darauf zu, um jederzeit und an jedem Ort alle Daten im Blick zu haben und diese auswerten zu können.

Unternehmen Dirk Rossmann GmbH

© Hersteller / Archiv

Unternehmen Dirk Rossmann GmbH

Das Unternehmen Dirk Rossmann GmbH

Die Dirk Rossmann GmbH mit Sitz in Burgwedel ist ein inhabergefu?hrtes Unternehmen und befindet sich mehrheitlich im Besitz der Familie Roßmann. Daneben ist die weltweit tätige A.S. Watson Gruppe mit 40 Prozent am Unternehmen beteiligt. Firmensitz ist Burgwedel bei Hannover. Rossmann betreibt in sechs europäischen Ländern 2.776 Drogeriemärkte und beschäftigt rund 38.000 Mitarbeiter (Stand 01/2013). Mit 5,95 Milliarden Euro Umsatz und einem Wachstum von 16,1 Prozent war der Rossmann- Konzern 2012 das am stärksten wachsende Unternehmen der Branche.

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