Mobile Sicherheit

Matrix42 sorgt für Datensicherheit

Sensible Daten auf mobilen Endgeräten zu schützen ist eine wichtige Aufgabe für das Mobile Device Management. Bei der Berendsohn AG sorgt ein Tool von Matrix42 für die notwendige Datensicherheit.

Matrix42 sorgt für Datensicherheit

© Hersteller / Archiv

Matrix42 sorgt für Datensicherheit

Mobile Geräte wie Handys, Smartphones, Netbooks oder Tablet- PCs sind aus dem Arbeitsalltag vieler Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Sie erleichtern das ortsunabhängige Arbeiten auch über nationale Grenzen hinweg und sind insbesondere im Außendienst ein wichtiger Bestandteil funktionierender Verkaufsprozesse.

Doch auf jedem BlackBerry oder iPad, das im Arbeitskontext zum Einsatz kommt, lagern große Mengen sensibler Kunden- und Firmendaten, die nach Möglichkeit nicht in die falschen Hände geraten sollten - anderenfalls wäre der wirtschaftliche Schaden für den Arbeitgeber enorm. Unternehmen und Konzerne, die ihre Mitarbeiter mit entsprechenden Geräten ausstatten, benötigen deshalb ein zuverlässiges Tool für das Mobile Device Management, also das Verwalten von mobilen Endgeräten.

Die international tätige Berendsohn AG setzt zu diesem Zweck auf die Lösung Matrix42, mit der die im Außendienst eingesetzten iPads unternehmenskonform konfiguriert, Applikationen verwaltet und sensible Daten im Ernstfall sicher gelöscht werden können. Die Software überzeugt durch ihre einfache Implementierung und ihr unkompliziertes Handling.

Unterstützung für den Außendienst

Die Berendsohn AG ist ein europaweit aktiver Anbieter im Werbeartikelmarkt und vertreibt Werbeideen vom bewährten Giveaway wie Kugelschreiber und Flaschenöffner bis hin zum prämierten Design-Objekt. An seinen drei Produktionsstandorten in Hamburg, bei Schwerin und in Mailand beschäftigt das Unternehmen rund 300 Mitarbeiter. Hinzu kommen weitere 500 Verkaufsberater im Außendienst, die die verschiedenen Werbeartikel Kunden aus ganz Europa im Direktvertrieb vorstellen.

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Um die Vertriebsmitarbeiter bei ihren Verkaufsgesprächen optimal zu unterstützen, hat sich Berendsohn für den Einsatz von iPads im Außendienst entschieden, auf denen dem Kunden mithilfe einer speziellen App die gesamte Produktpalette anschaulich vorgeführt werden kann.

Die Verwendung der leistungsfähigen Tablets bringt bei allen Vorteilen auch einige Herausforderungen mit sich - schließlich nutzen die Anwender sie im Außendienst, so dass selbst hochsensible Daten auf diesem Wege das Unternehmen verlassen.

"Wir müssen dafür Sorge tragen, dass die Datenhoheit bei uns verbleibt. Wenn ein Gerät gestohlen wird, wenn es kaputt geht oder unterwegs versehentlich vergessen wird, dann ist es wichtig, dass wir die darauf gespeicherten Informationen jederzeit aus der Distanz heraus löschen können und damit verhindern, dass sie in die falschen Hände geraten", erläutert Mattias Waschkus, IT-Leiter der Berendsohn AG.

Zuverlässiges Werkzeug gesucht

Hinzu kommt, dass die Mitarbeiter ihre Tablet-PCs in eingeschränktem Maße auch privat nutzen und eigene Apps installieren. Zwar soll das iPad ein Arbeitsgerät sein, dennoch hat sich der Arbeitgeber dagegen entschieden, zu restriktive Benutzungsvorgaben zu machen, um den Mitarbeitern den Spaß am Umgang mit dem Verkaufsinstrument nicht zu nehmen. Doch auch hier gilt: Nur wer die volle Kontrolle über die Speicheraktivitäten auf dem mobilen Endgerät hat, kann einen Missbrauch der Technik verhindern.

Mit der Einführung des iPad als Verkaufsförderungsinstrument rückte für den Werbeartikelvertrieb also auch die Frage nach einem geeigneten Tool für ein zentrales Mobile Device Management in den Vordergrund. Vor rund anderthalb Jahren wurde deshalb erstmals nach einer entsprechenden Lösung gesucht, doch die Auswahl am Markt war klein, zu neu war die Tablet-Technik zu jenem Zeitpunkt noch.

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Das Unternehmen entschied sich für die Software eines namhaften Herstellers, musste jedoch bald feststellen, dass diese nicht nur bei der Implementierung relativ zeitaufwendig war, sondern auch keine ausreichende Zukunftsfähigkeit für eine Weiterentwicklung garantieren konnte.

Dieser Befund führte zu der Entscheidung, sich erneut auf die Suche nach einer Software für Mobile Device Management zu begeben. Die Anforderungen: Die gesuchte Lösung sollte in erster Linie schnell in das Unternehmensnetzwerk integriert werden können und auch für technikferne Nutzer leicht anwendbar sein. Ein wesentlicher Punkt war außerdem, dass das System plattformunabhängig eingesetzt werden kann.

Mattias Waschkus erklärt, warum: "Im Moment nutzen wir das iPad mit seinem iOS-Betriebssystem, doch in zwei Jahren mag es womöglich schon ein anderes Gerät auf Android-Basis sein. Die technischen Entwicklungen im Bereich der mobilen Endgeräte sind so schnell, dass es für uns wichtig war, eine Lösung zu finden, die verschiedene Plattformen unterstützt."

Intuitive Bedienbarkeit

Tablets im Außendienst

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Insbesondere im Außendienst sind Tablets ein wichtiger Bestandteil funktionierender Verkaufsprozesse.

Berendsohn hat daher einige Systeme verglichen, um die optimale Lösung für die Bedürfnisse des Vertriebs zu finden. Die Wahl fiel schließlich auf eine Lösung von Matrix42, die das IT-Beratungsunternehmen Huber S-Consulting als Partner ins Gespräch gebracht hatte.

Die Entscheidung für diese Software hatte zweierlei Gründe: "Zum einen arbeiten wir mit Huber S-Consulting bereits seit zwei Jahren eng zusammen und konnten uns auf ihr Urteil bislang stets verlassen. Zum anderen überzeugte die Lösung uns von der ersten Präsentation an, bei der wir die komplette Bandbreite der Technologie auf dem iPad live erleben konnten", so Waschkus.

Hinzu kommt, dass sich der Lösungsanbieter seit vielen Jahren mit den Themen Software-Verteilung und Implementierung befasst, was für den IT-Leiter ein klares Indiz für eine hohe Zukunftssicherheit war.

Seit Februar 2012 ist das neue MobileDevice Management nun in einem Pilotprojekt vorwiegend in Deutschland und Italien im Einsatz, und zwar an rund 150 Geräten. Der Umstieg auf das neue Tool verlief problemlos - und vor allem schnell: Binnen eines Tages konnte die Software implementiert werden.

"Ich habe selten ein so unkompliziertes Projekt gesehen. Eine ausführliche Schulung war nicht notwendig, das Tool konnte ,on the fly' zum Laufen gebracht werden. Der Hersteller begleitete die Inbetriebnahme einfach per Telefon", berichtet Mattias Waschkus.

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Ein Problem trat bei der Verteilung von Proxy-Einstellungen über die Mobile Device Software auf, konnte aber binnen weniger Tage behoben werden. Davon abgesehen, war es bislang nicht notwendig, den Support von Matrix42 oder Huber S-Consulting in Anspruch zu nehmen, weil die Lösung reibungslos läuft und sich der zuständige Administrator im Unternehmen kaum in deren Funktionsweise einarbeiten musste.

Europaweiter Rollout geplant

"Der geringe Administrationsaufwand ist ein klares Plus im Vergleich zu der Lösung, die wir zuvor im Einsatz hatten. Die Software lässt sich absolut intuitiv bedienen und unsere Außendienst-Mitarbeiter werden durch den Einsatz des Tools in ihrer Arbeit nicht gestört", so Waschkus.

Der Werbemittelspezialist hat sich bereits von der Zuverlässigkeit des Tools im Ernstfall überzeugt: Zwei als gestohlen gemeldete iPads konnten geortet und die darauf befindlichen Daten sicher gelöscht werden.

Nachdem das Pilotprojekt erfolgreich angelaufen ist, plant die Berendsohn AG eine Ausweitung der Lösung in zweierlei Hinsicht: Zum einen wird das Tool in Kürze an allen zur Zeit im Außendienst eingesetzten iPads eingesetzt werden, zum anderen sollen in Zukunft auch weitere Module von Matrix42 zur Anwendung kommen, namentlich die Funktionen für Inventory und Asset Management sowie für den Service Help Desk.

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