IT-Outsourcing

Managed Services als Servicekonzept

Managed Services können Unternehmen dabei helfen, dem zunehmenden Wettbewerbsdruck standzuhalten. Das setzt allerdings ein ganzheitliches Servicekonzept voraus, bei dem der Dienstleister die strategischen Geschäftsziele seines Kunden immer im Auge behält.

Managed Services als Servicekonzept

© Rob Hyrons - shutterstock.de

Managed Services als Servicekonzept

Alles wird immer flexibler, dynamischer und effizienter - angesichts einer zunehmend globalisierten Wertschöpfungskette sehen sich Unternehmen mit einem stetig schärferen Wettbewerb konfrontiert. Um im weltweiten Konkurrenzkampf erfolgreich mithalten zu können, rücken als nützliche Ressource zunehmend die Sourcing-Strategien der Managed Services in den Fokus.

Ob via Outsourcing , Outtasking oder Body Leasing - mit der Auslagerung von IT- und Geschäftsprozessen soll der Unternehmenserfolg auch inmitten scharfen Wettbewerbs langfristig gesteigert werden. Das funktioniert allerdings nur, wenn Managed-Services-Projekte mit einem Servicekonzept verbunden sind, das vorausschauend und ganzheitlich ist. Erst dann werden Managed Services einer modernen Leistungserbringung in der IT gerecht, die zu einem nachhaltigen Unternehmenserfolg führt.

Ausrichtung an den Unternehmenszielen

In einer Welt des beschleunigten Wandels werden Innovationszyklen immer kürzer, während parallel der Grad der geforderten Flexibilisierung steigt. Um vor diesem Hintergrund Geschäftsprozesse effizienter und ressourcenschonender gestalten zu können, gewinnen deshalb Sourcing-Strategien im Rahmen von Managed-Services-Projekten zunehmend an Bedeutung für Entscheider in den Unternehmen.

Angesichts der gewaltigen Menge an digitalen (Geschäfts-)Daten gilt ein besonderes Interesse dabei den Managed Services in den Bereichen Storage, Virtualisierung sowie Backup, Restore, Archivierung und Management von Daten in ihrem "Lebenszyklus". Von der ersten Datenablage bis hin zur revisionssicheren Archivierung können Unternehmen auf die betriebsunterstützenden Services von IT-Dienstleistern zurückgreifen.

Unterschiedliche Betriebsmodelle

Hierbei sind verschiedene Betriebsmodelle denkbar: von der Dienstleistung auf Manntagebasis, dem sogenannten Body Leasing, über das Outtasking bestimmter Teilprozesse bis hin zur kompletten Auslagerung der operativen Verantwortung auf Grundlage von Service-Level-Vereinbarungen.

Mit Managed Services lassen sich Geschäftsabläufe nicht nur effizienter gestalten. Ein positiver Nebeneffekt ist zusätzlich, dass mit der Konzeption und Einführung neuer IT-Lösungen oder der Anpassung bestehender Softwareprodukte in der Regel eine genaue Analyse der internen Prozesse einhergeht. Allein dadurch können zahlreiche Spar- und Optimierungspotenziale identifiziert werden. Nachhaltig handelnde Anbieter von Managed Services überprüfen zudem, inwiefern die rein technische Realisierung den eigentlichen Unternehmenszielen nützt.

Immer mehr Dienstleister von Managed Services verstehen sich dementsprechend nicht nur als IT-Anbieter, sondern auch als strategische Partner ihrer Kunden. Ein ganzheitliches Verständnis für die komplette Wertschöpfungskette eines Unternehmens gilt vor diesem Hintergrund als die grundlegende Voraussetzung für eine zukunftsfähige Unternehmens-IT-Landschaft.

Managed Service

© Hersteller / Archiv

Im Idealfall unterstützen IT-Dienstleister Firmen möglichst umfassend in ihren betriebsindividuellen Prozessen.

Langfristige strategische Partnerschaft

Moderne IT-Service-Partner bieten vor allem Lösungen an, die so umgesetzt werden, dass der Kunde die nächsten vier bis fünf Jahre davon profitieren kann. Eine an den prozessualen und organisatorischen Abläufen im Unternehmen orientierte IT bezieht sowohl individuelle Prozesse als auch die Personal- und Unternehmenskultur mit ein.

Innovative IT-Beratungshäuser verstehen sich heute als langfristige Partner, die sich frühzeitig mit der Frage auseinandersetzen, was nach der Implementierung der Lösung passiert. Gleichzeitig ist das Geschäftsmodell des klassischen Systemhauses immer weiter rückläufig.

Kunden erwarten Lösungen, nicht Produkte - besonders in Bezug auf komplexe, geschäftskritische Anwendungen. Im Idealfall unterstützen IT-Dienstleister Unternehmen in ihrer Problemlösung, also in ihren betriebsindividuellen Prozessen, möglichst umfassend und halten dabei die übergeordneten strategischen Ziele des Unternehmens im Auge.

Orientierung am Geschäftserfolg

Nicht nur die Implementierung von IT-Lösungen, sondern auch die Orientierung am Geschäftserfolg steht im Zentrum einer strategischen Zusammenarbeit zwischen IT-Dienstleister und Kunde. Eine solche Partnerschaft zeichnet sich maßgeblich durch ein optimiertes, flexibles und effizientes Ressourcen- und Projektmanagement aus - das führt zu Produktivitätssteigerungen und Kostenoptimierungen.

Unternehmen profitieren somit gleich mehrfach von IT-Sourcing nach ganzheitlichem Verständnis. Wenn der IT-Dienstleister zudem als Partner in puncto unternehmerischer Mitverantwortung auftritt, lässt sich der Geschäftserfolg auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten langfristig sichern.

Mehr zum Thema

Outsourcing & Co.: Managed Services
Outsourcing

E-Commerce-Lösungen müssen sich flexibel weiterentwickeln lassen. Auch Kostendruck und Fokussieren auf Kern- und Schlüsselfunktionen können…
Prozess- und Wertschöpfungskette effizienter steuern
IT-Strategien

Enge Kooperation mit Zulieferern und Logistik-Partnern gehört im produzierenden Gewerbe heute zum Alltag.
internet, webdesign, seo, suchmaschine, googlebot, website, cloaking
IT-Strategien

Dieser Beitrag erläutert, wie Sie einen kompetenten SEO-Experten finden, der Sie dabei unterstützt, im Web gefunden zu werden.
Automatisierungslösungen
IT-Management

Das volle Potenzial, das in der Effizienzsteigerung, liegt, entfaltet eine Automatisierungslösung nur, wenn sie auf Expertensystembasierten Tools…
IT-Outsourcing bringt häufig Vorteile
IT-Administration

Ob sich Outsourcing tatsächlich lohnt, hängt nicht zuletzt davon ab, wie überzeugend die Argumente des Anbieters sind.