Mobile Sicherheit

BYOD meistern: Sicherheitslösungen im Überblick

BYOD birgt Chancen und Risiken. Wie sollen Unternehmen auf die mobile Revolution reagieren? Von Good Secure Mobility Solutions bis AirWatch - wir haben ausgewählte Lösungen genauer unter die Lupe genommen.

BOYD - Bring your own device

© iQoncept - shutterstock.de

BOYD - Bring your own device

Neue Gadgets, neue Technologien, BYOD und Co: Speziell im mobilen Umfeld sind Unternehmen steigenden Risiken ausgesetzt. Mobile Sicherheitslösungen helfen, einheitliche Sicherheitsstandards zu definieren und umzusetzen. Doch die Auswahl passender Technologien ist nicht leicht. Der Funktionsumfang der Pakete differiert und die Grenzen zwischen den Kategorien verschwimmen zusehends.

BYOD kann problematisch sein, denn mobile Geräte ähneln einem Flohzirkus. Hier hat jeder Mitarbeiter andere Vorlieben. Während die einen die technische Freiheit der Androiden bevorzugen, gefällt anderen die Leichtigkeit der Apple-Geräte. Der IT fällt dabei die Aufgabe zu, für sichere, einheitliche und vor allem beherrschbare Rahmenbedingungen zu sorgen.

Umkämpfter Markt

Ein undankbarer Job. Der Versuch, einen technischen Standard vorzuschreiben, scheitert in der Regel an der mangelnden Akzeptanz der Belegschaft. Daher tendieren viele IT-Verantwortliche inzwischen dazu, den Kollegen ihren Willen zu lassen. Häufig können Sie zwischen mehreren Geräten wählen oder gleich die Hardware selbst mitbringen. Auf der anderen Seite sind Unternehmensdaten sensibel. Deshalb dürfen BYOD-Strategien (Bring Your Own Device) nicht zu Lasten der Sicherheit gehen.

Die gute Nachricht: Auch wenn es hundertprozentige Sicherheit nicht gibt, kann man sich dem Idealwert mit den passenden Lösungen bis auf wenige Meter nähern. Die schlechte: Der Markt für mobile Sicherheit ist umkämpft und Kontrollierter Wildwuchs undurchsichtig. Ohne ein Konzept ist es schwer, die richtige Plattform zu finden.

Die mobilen Gefahren sind vielseitig: Viren, Datendiebstahl, Phishing-Seiten - die typischen Attacken im mobilen Umfeld unterscheiden sich kaum von denen am stationären Arbeitsplatz. Das größte Risiko ist auch hier die Nachlässigkeit der eigenen Mitarbeiter.

Fließende Übergänge

Mobile Sicherheitslösungen sind daher ähnlich strukturiert wie ihre Pendants für das Firmennetzwerk. Sie lassen sich grob in Virenscanner, Containertechnologien und "Mobile Device Management" (MDM) gliedern. Die Grenzen sind dabei fließend: So gibt es Virenscanner, die - zumindest teilweise - Geräte verwalten. Und bei vielen MDM-Plattformen sind Container-Lösungen inklusive. IT-Entscheider müssen also genau hinsehen, um am Ende nicht vor Sicherheitslücken oder ineffizienten Funktionsüberlappungen zu stehen.

Verschiedene Lösungsansätze zum Thema BYOD und mobile Sicherheit stellen wir Ihnen auf den folgenden Seiten vor.

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