Marktüberblick

Anbieter für Business-Apps im Überblick

Mit speziell für den Firmeneinsatz optimierten Apps können Unternehmen zentralen Geschäftsprozessen Beine machen. Nebenbei sind diese auch ein Argument, wenn es darum geht, Mitarbeiter langfristig zu binden.

E-Mail,Marketing,Mail

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Mobile Apps für Smartphones und Tablets helfen, Geschäftsprozesse effizienter zu gestalten. Mit ihnen sind Mitarbeiter in der Lage, Informationen zeitnah zu erfassen und mit wenigen Handgriffen abzurufen. Und das in Situationen, wo ein Notebook unpraktisch oder schlicht zu langsam ist. Business Apps sind auf Fingerbedienung ausgerichtet und damit - zumindest so lange sich die Komplexität der jeweiligen Aufgabe in Grenzen hält - deutlich komfortabler als PC-Anwendungen. Viele Vorgänge und Aufgaben lassen sich so deutlich schneller abwickeln.

Motivationsfaktor für Mitarbeiter

Hinzu kommt die gewonnene Flexibilität: Egal, ob auf Reisen oder im Home Office - mobile Apps vereinfachen den Zugriff auf Unternehmensinformationen. Sie unterstützen moderne Arbeitsmodelle und erlauben es, Beruf und Familie besser unter einen Hut zu bringen. Zudem sind Tablets und Smartphones für viele Menschen ein Statussymbol oder zumindest ein Motivationsfaktor.

Beide Aspekte sprechen letztlich dafür, dass Unternehmen mit mobilen Technologien nicht nur von einem erheblichen Optimierungspotenzial profitieren, sondern sich gleichzeitig auch einen guten Startplatz im Kampf um die "klügsten Köpfe" sichern. Letzteres ist vor allem mit Blick auf die demografische Entwicklung ein nicht zu unterschätzender Pluspunkt.

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Business Apps bis zum Abwinken

So ist es kaum überraschend, dass mobile Business Apps in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden schießen. So geht etwa VisionMobile, Marktforscher im Bereich Mobile Apps, in einer aktuellen Studie davon aus, dass der Umsatz mit Business Apps in den nächsten Jahren weiter steigen wird. 2013 war die App-Industrie weltweit rund 70 Milliarden US-Dollar wert.

Für 2016 rechnet VisionMobile mit einer Verdoppelung. Den Löwenanteil dazu tragen Business Apps bei. 2013 gaben Unternehmen rund 28 Milliarden USDollar für Apps aus. Im Jahr 2016 soll sich dieser Markt auf 58 Milliarden USDollar mehr als verdoppeln. Inzwischen gibt es kaum noch Softwareanbieter, die ohne Business Apps auskommen. Für Unternehmen entfällt dadurch häufig die Notwendigkeit, eigene Individualprogrammierungen in Auftrag zu geben.

Unterm Strich wird die Bedeutung mobiler Apps als Kaufkriterium für Business-Software künftig deutlich steigen. Grund genug, den "mobilen Bauchladen" der Softwarebranche auf den folgenden Seiten einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

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