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Anti-Phishing Tools & Tipps

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Dass es sich bei dieser Seite von Windows Live um eine Fälschung handelt, wird beim Blick auf die Adresszeile klar.

1. Facebook als riesiges Sammelbecken für Täter und Opfer zugleich

Der weltweit größte Umschlagplatz für Malware ist mittlerweile Facebook. Hier gelangen die Täter recht einfach an private Infos und erschleichen sich Login-Daten mit einfachen Mechanismen. So versprechen Sie Gewinnspiele, sensationelle Videos oder Gratis-Downloads aktueller Hits.

Folgt das Facebook-Mitglied dem Link, landet es mitunter auf einer weiteren Anmeldeseite in Facebook-ähnlichem Look mit der Aufforderung, seine Login-Daten zu bestätigen. Tut es das, gibt das Mitglied sein Konto samt Passwort und allen Kontakten für den Phisher frei. Solche Köder legen die Betrüger zuhauf.

Teilweise operieren diese dabei mit unsichtbaren "Gefällt-mir"-Funktionen, die der arglose Internetanwender unwissentlich aktiviert und damit die bösartige Webseite bei allen Facebook-Freunden bewirbt. Ein Schneeballeffekt, auf den es Cybergangs derzeit abgesehen haben.

Zudem steigt die Zahl der bösartigen Apps bei Facebook. Vor wenigen Wochen geriet eine Stalker-Anwendung in die Schlagzeilen, die anzeigen sollte, welche Personen das eigene Profil besuchen. Tatsächlich ging es den Betreibern allein darum, Adressen einzusammeln.

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